November-Lesebühne

Lesebühne mit Ulrike Schäfer, Tobias Heyel und Pauline Füg

Am 10. November dieses außergewöhnlichen Pandemiejahrs 2020 ging die Lesebühne „großraumdichten & kleinstadtgeschichten“ mit einer weiteren Ausgabe online.

Das Stamm-Team bestand wie immer aus Pauline Füg, Tobi Heyel und mir. Als Gäste haben wir die Autorin und Moderatorin Ninia LaGrande eingeladen, die schon einmal mit uns aufgetreten ist (damals noch „physisch“ im Theater am Neunerplatz, unserem ersten Lesebühnen-Ort), und die Slam-Poetin Jule Weber.

Wer die Lesebühne verpasst hat, kann sie sich nachträglich noch auf YouTube anschauen, und zwar hier:

 

Alle Infos zur Lesebühne auf www.grossraum-kleinstadt.de.

Die Lesebühne wird gefördert von der Stadt Würzburg, der Sparkassenstiftung Würzburg, dem Bezirk Unterfranken und dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst.

Anthologie Mainzeit 2020 ist online

Der Literaturhaus Würzburg e. V. hat im Sommer einen Schreibaufruf zum Thema Pandemie gestartet: Autorinnen und Autoren mögen „mit Literatur helfen, unsere unwirkliche Wirklichkeit zu beschreiben und zu bewältigen.“ Aus den Einsendungen wurden 10 Beiträge ausgewählt, und ich habe die Freude, mit meiner Kurzgeschichte „Landesamt für Dämonen“ dabei zu sein.

Die Anthologie ist jetzt online gegangen und auf der Website des Literaturhauses nachzulesen:

www.literaturhaus-wuerzburg.de/schreiben

Für mich doppelt spannend, wegen der Texte natürlich, aber auch wegen der ausgewählten Autor*innen, denn etliche Namen kannte ich noch nicht und bin immer neugierig, wer hier in der Gegend noch so alles schreibt. Viel Freude bei der Lektüre!

 

Schwäne für Hölderlin

Morgen, am 18. September, wird in Stuttgart die Anthologie „An die Schwäne“ präsentiert, die das Stuttgarter Schriftstellerhaus anlässlich des 250. Geburtstags  von Friedrich Hölderlin herausgibt. Der Band vereint 51 Beiträge zum Thema „Hälfte des Lebens“.

Bei der Präsentation kann ich leider nicht dabei sein, so gerne ich meine Stuttgarter Freunde und Bekannten endlich einmal wiedergesehen hätte. Aber ich freue mich sehr, dass meine Erzählung „Hans“ in die Anthologie aufgenommen wurde, und bin schon sehr gespannt auf das Buch.

Für Interessierte hier weitere Informationen dazu:

Der Band mit Zeichnungen von Christian Lang wird von Astrid Braun und Moritz Heger herausgegeben. Er hat 264 Seiten und erscheint im September 2020 in der Edition KANALSTRASSE 4. Bestellungen unter info@stuttgarter schriftstellerhaus.de oder via Online-Formular zum Preis von 14 Euro zzgl. Versandkosten.bx9

Online-Lesebühne am 10. November

Lesebühne mit Ulrike Schäfer, Tobias Heyel und Pauline Füg

Die nächste Runde der Lesebühne großraumdichten & kleinstadtgeschichten findet im Corona-Jahr 2020 abermals online statt, und zwar am Dienstag, 10. November um 20 Uhr.

Das Stamm-Team besteht wie immer aus Pauline Füg, Tobi Heyel und mir. Als Gäste haben wir die Autorin und Moderatorin Ninia LaGrande sowie die Poetry-Slammerin Jule Weber eingeladen. Weitere Infos folgen. Vorfreuen darf man sich schon mal, in der Hitze des Sommers.

großraumdichten & kleinstadtgeschichten wird gefördert von der Stadt Würzburg, der Sparkassenstiftung Würzburg, dem Bezirk Unterfranken und dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst.

Premiere von PUSH THE BUTTON

Heute Abend, am Dienstag, 9. Juni um 20 Uhr, steigt die Premiere von PUSH THE BUTTON auf YouTube.

Pauline Füg. Foto: Lockvogel Fotografie

Wer schon vor ein paar Tagen auf die Website mit allen Infos zu PUSH THE BUTTON geschaut hat, der sei auf diese Änderung hingewiesen. Wir haben uns nach etlichen Tests für YouTube entschieden, da wir dort die beste Qualität für diese multimediale Literaturshow bieten können.

Nach der Premiere treffen sich die Macher*innen – Pauline Füg, Kim Fabienne Hertinger, Johannes Jung, Cendra Polsner und ich – in einem Zoom Webinar zu einer kleinen Premierenfeier. Wer möchte, ist herzlich eingeladen, uns dort zu besuchen! Die Infos dazu stehen ebenfalls auf der Website.

Es war stressig bis zuletzt und in den letzten Tagen noch mal ganz besonders. Jetzt schwinden allmählich auch die letzten Vorbereitungsarbeiten, die Anspannung schmilzt dahin und die Vorfreude wächst.

Johannes Jung. Foto: Erhard Löblein

Es war in jeder Hinsicht ein besonderes Projekt. Zwei der Beteiligten, Kim Fabienne Hertinger und Cendra Polsner, habe ich noch nie in der „physischen“ Welt getroffen. Unser erstes Team-Treffen war für den 19. März in Würzburg geplant, ich glaube im Uni-Cafe. Wenn ich das alles jetzt noch ohne Internetrecherche richtig zusammenbringe, war das zwar noch kurz vor dem Lockdown, aber auch da hatten wir uns schon entschieden, unser Treffen ins Virtuelle zu verlegen.

So ist es bis heute geblieben.

Kim Fabienne Hertinger

Kims Drehbuch und Film sowie auch Paulines, Johannes‚ und meine Texte sind dann mitten im Lockdown entstanden; sie sind unter dessen Eindruck geschrieben und unter all seinen Einschränkungen produziert. Was das für Kim als Filmemacherin bedeutete, wissen wir anderen zumindest ansatzweise aus ihren Erzählungen und Überlegungen, können es aber in Gänze nur erahnen.

Cendra Polsner: Foto: Hubert Klotzeck

Auf den letzten Metern haben dann v. a. Cendra und ich intensiv zusammengearbeitet – sie als Visual Artist, ich dann eher in meiner Eigenschaft als Technik-Mensch im Maschinenraum. Sie war diejenige, die nicht nur unsere Texte mit ihren Visuals komplettierte und dadurch zu etwas Neuem machte, sondern die einzelnen Teile – die beiden Filmteile von Kim, die als Audios gesprochenen Texte von Pauline, Johannes und mir sowie ihre eigenen Visuals – zu einem Ganzen zusammenfügte, das uns allen zwar seit dem ersten Treffen vorschwebte und als Zielpunkt vor Augen stand, von dem wir aber bis zuletzt nur hoffen konnten, dass es dann schließlich so zusammenstimmen und -spielen wird, wie wir uns das vorstellen.

Martha Goddard

Ein Riesendank geht an Martha Goddard, die in meinem Part die Stimme von Gladdis spricht. Ich hab mich ein bisschen gewunden, sie zu fragen, denn sie hat alle Hände voll zu tun – und dann hat Martha spontan und schnell JA gesagt, und wir hatten einen intensiven Treff zum Einsprechen, in den begrenzten Tagesstunden, die wir miteinander teilen. Auch wir haben uns noch nie von Angesicht zu Angesicht getroffen, aber das hat nichts mit dem Lockdown zu tun, sondern damit, dass wir so weit voneinander weg sind, wie es nur geht: Martha lebt in Australien. Wir haben uns im Rahmen eines Mentorships kennengelernt und treffen uns schon länger online, weil das für uns der Weg ist, in Kontakt zu sein.

Peter Kotthaus

Wichtige Beteiligte an PUSH THE BUTTON sind außerdem Peter Kotthaus, der dem Radiomoderator seine Stimme verleiht, und Kims Freund, der als Darsteller fungiert – eine Arbeitsteilung, die wiederum dem Lockdown zu verdanken ist und die Kims Filmteilen, finde ich, eine Note gibt, die zu dieser eigenartigen und einzigartigen, distanzierten und zugleich dichten Zeit passt, in der das Projekt entstanden ist.

Jetzt freue ich mich darauf, das Ergebnis heute Abend in Ruhe und ohne Technik-Brille (funktioniert alles?) anzuschauen und dann alle Beteiligten zu treffen. Ich wünsche allen, die dabei sein werden, eine schöne Premiere!

 

Push the Button: Literatur multimedial

Am Dienstag, 9. Juni um 20 Uhr geht die multimediale Literaturshow „Push the Button“ online. Nicht verpassen! Informationen zur Teilnahme stehen auf www.grossraum-kleinstadt.de/push-the-button/

Und darum geht es:

Eine Nacht, ein Lautstärkeregler, ein Radiomoderator. Drei Menschen. Alle an anderen Orten, alle mit anderen Geschichten. Alle zur selben Zeit. Alle irgendwie alleine, alle auf sich selbst zurückgeworfen. Das Außen ganz anders als geplant. Das Innen plötzlich vorhanden.

Pauline Füg, Johannes Jung und Ulrike Schäfer schreiben Texte über die Zeit der Isolation und einer Welt, die sich langsamer dreht. Kim Fabienne Hertinger setzt filmisch um, was (nicht) passiert. Cendra Polsner verwandelt Texte mit live-produzierten Videofragmenten in nachtleuchtende Kurzgeschichten.

Ein Abend, eine multimediale Literaturshow. Und fünf Künstler_innen, die ein einzigartiges Kunst-Konzept zum aktuellen Thema „Isolation“ vorstellen.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der „Kulturpunkte“-Aktion des Dachverbands freier Würzburger Kulturträger statt.

www.grossraum-kleinstadt.de/push-the-button/

Best of liTrio Online!

liTrio

liTrio geht ins Netz! Mit einem eigens dafür maßgeschneiderten Best-Of-Programm. Und zwar am Dienstag, 2. Juni um 20 Uhr. – Mit dabei wie immer der stimmgewaltig erzählende Romancier Hanns Peter Zwißler, der ironisch-freche Lyriker und Moderator Martin Heberlein und meine Wenigkeit. Musikalische Unterstützung erhalten wir diesmal vom fantastischen Jazz-Saxophonisten Christian Bekmulin.

Hier steht, wie man teilnehmen kann: www.litrio.de/best-of-litrio-online/

Unsere Veranstaltung findet im Rahmen der Kulturpunkte-Aktion des Dachverbands freier Würzburger Kulturträger statt. Ein Dankeschön dafür an den Dachverband! Ebenso an die Stadt Würzburg für die Förderung.

Vielleicht sehen wir uns ja im virtuellen Raum, wir würden uns freuen!

Die letzten Stunden Antarktis

Die letzten Stunden Antarktis

Am Karsamstag habe ich in der leeren Stadtbücherei Würzburg gelesen. In Zeiten von Corona, in dieser anderen Realität, in der wir jetzt leben, war das eine Möglichkeit, gefahrlos fürs Publikum und für mich auf die virtuelle Bühne zu treten.

Gelesen habe ich „Die letzten Stunden Antarktis“, einen Text, den es zurzeit nicht gedruckt, sondern nur in dieser Form gibt, als Teil des digitalen Kulturprogramms, das die Stadt Würzburg eingerichtet hat. Dort kann man nach und nach alle Beiträge der Reihe sehen:

Digitales Angebot der Stadtbücherei Würzburg

Oder direkt hier auf YouTube:

 

Danke an alle, die das möglich gemacht haben! Insbesondere an die Stadtbücherei, die in Windeseile das professionelle Team hinter der Kamera zusammengestellt hat, und an die Stadt Würzburg, die zusammen mit der Sparkassenstiftung Fördermittel für digitale Kulturprojekte dieser Art bereitstellt. Auf dass uns auch in dieser anderen Realität die Kultur nicht verloren geht.

Podcasten am Karsamstag

würzmischung Podcast

Eine vor-österliche Überraschung: Ralf Thees und Alexander Sazyma haben mich spontan zum Podcasten in die Würzmischung eingeladen. Dort war ich 2013 schon mal zu Gast, lang ist’s her. Damals haben wir uns in Ralfs Küche getroffen. Da wir gerade in einer anderen Realität leben, die von einem weltumspannenden und gar nicht virtuellen Virus beherrscht wird, waren wir diesmal im Netz verabredet. Wir haben über die Online-Premiere der Lesebühne „großraumdichten & kleinstadtgeschichten“ gesprochen, an der Ralf als Gast (und zuvor als Technik-Tester, herzlichen Dank auch dafür!) teilgenommen hat, und auch ein bisschen über unseren privilegierten Alltag in Zeiten von Corona und die manchmal etwas verzerrte Wahrnehmung, wenn es um Risikogruppen geht.

Hier kann man nachhören:

WUEMI107: Kunst wie Corona, von abstrakt zu konkret

Dankeschön an Ralf und Alex!

Die Lesebühne geht ins Netz

Puh, wir leben in turbulenten Zeiten. 

Von hier zumindest ein kleines erfreuliches Fünkchen. Eigentlich sollte sie in der Stadtbücherei Würzburg stattfinden, jetzt geht sie ins Netz:

Die Lesebühne Großraumdichten & Kleinstadtgeschichten findet wie geplant am Dienstag, 7, April um 20 Uhr statt, an einem sicheren Ort für die Auftretenden und fürs Publikum: im virtuellen Raum. Auf www.grossraum-kleinstadt.de finden sich alle Informationen dazu.

Das Stamm-Team besteht wie immer aus Pauline Füg, Tobi Heyel und mir. Wir bringen Slam Poetry und Kurzgeschichten mit. Als Gäste haben wir den Trize-Meister der deutschsprachigen Poetry Slam-Meisterschaften, Jan Cönig, und den Zauberkünstler Christoph Demian eingeladen. Es wird also ein magisch-literarischer Abend, den wir – jeder aus seinen vier Wänden, also von Würzburg, Fürth, Frankfurt, Mainz und Stuttgart aus – gemeinsam gestalten.

Der Eintritt ist frei. Wer schon Karten im Vorverkauf erworben hat, bekommt den Preis in der Stadtbücherei Würzburg erstattet, sobald diese wieder geöffnet hat.

Großraumdichten & Kleinstadtgeschichten wird gefördert von der Stadt Würzburg, der Sparkassenstiftung Würzburg, dem Bezirk Unterfranken und dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst.

Mit vielen guten Wünschen und herzlichen Grüßen in alle Richtungen!