liTrio liest am 9. Juli in Würzburg

Nun sieht es doch sehr danach aus, als könnten wir unser Jahresprogramm 2021 so richtig offline, live und in Farbe präsentieren, vor Publikum, das am gleichen Ort weilt wie wir. Sehr exotisch!

Der Ort ist das Kunsthaus Michel, und das Ganze steigt am Freitag, 9. Juli um 19 Uhr. Wir lesen neue Texte, eine Mischung aus Prosa und Lyrik, aus Ernst und Satire. Wir, das sind Martin Heberlein, Hanns Peter Zwißler und meine Wenigkeit. Komplettiert werden wir durch den famosen Jazz-Saxophonisten Anton Mangold.

Alle Details und wie man reservieren kann, stehen auf www.litrio.de. Vorfreude!

Online-Premiere des Jahresprogramms von liTrio

Es war schon abzusehen: Die Premiere unseres diesjährigen Jahresprogramms wird Pandemie-halber nicht in Schweinfurt stattfinden können. Aber wir sind wacker! Der Termin steht, wir gehen munter und zu ca. Dreivierteln halbgeimpft online, und zwar wie geplant am Samstag, 5. Juni um 19.30 Uhr.

Wie man teilnehmen kann, steht auf www.litrio.de. Das Wetter verspricht schön zu werden, also nehmt uns gerne mit auf den Balkon oder in den Garten, wir sind nicht empfindlich und reichen euch unsere Literatur und Musik gerne auch bei Grillgut und Kaltgetränken und erscheinen dazu im handlichen Laptop-, Tablet- oder Smartphone-Format.

Wir, das sind Martin Heberlein mit Ironisch-Satirischem in Lyrik- und Märchenformat, Hanns Peter Zwißler mit Wortgewaltigem in Romanauszügen und Kurzgeschichten, und meine Wenigkeit mit ernster und halb-ernster Kurzprosa. Komplettiert werden wir von dem fantastischen Anton Mangold und seinem Jazz-Saxophon.

Bleibt noch der Dank an unsere Förderer: die Stadt Würzburg, die Sparkasse Würzburg, den Bezirk Unterfranken und das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kunst.

Lassen wir’s also noch mal online krachen, gegen den Strom schwimmend. Kommet zuhauf, das wird fein!

Digitales für Kulturhungrige

Die virtuellen Veranstaltungen des Pandemie-Jahrs #1 sind vorüber, der Ausblick auf Weiteres fällt momentan dünn aus. Für Mai sind zwei Vor-Ort-Veranstaltungen geplant – wenn sie nicht ins Digitale umziehen, gehört das wohl ins Reich der Fantasie. Zu dem Zeitpunkt werden wir andere Sorgen haben.

Immerhin: liTrio wird im Juni und Juli mit seinem neuen Jahresprogramm auftreten, das ist einigermaßen sicher, da wir doppelgleisig planen und im Fall des Falles auf die virtuelle Bühne steigen.

Ansonsten alles offen, daher einstweilen ein Resümee: Wenn ich richtig gezählt habe, liefen zehn Online-Veranstaltungen seit April 2020. Acht davon sind weiterhin im Netz verfügbar. Hier geht’s zur Mediathek:

Darüber hinaus habe ich das P-Seminar “Creative Writing” des Gymnasiums Veitshöchheim virtuell besucht und bin bei einem internen Online-Treffen aufgetreten.

Das digitale Jahr hat mir also auch einige spannende Premieren beschert. Ansonsten ist der Kopf voll mit Eindrücken aus einem Jahr Pandemie. Wenn man es zwischendurch schafft, einen Schritt zurückzutreten und das Ganze aus der Distanz zu betrachten, ist  Wissenschaftsleugnung zum Beispiel ja durchaus ein Faszinosum, das einen auch künstlerisch umtreiben kann. Eine moderne Gesellschaft, die sehenden Auges von Welle zu Welle treibt – wow. Von so viel Stoff für Geschichten haben wir vor einem Jahr nicht zu träumen gewagt. Aber ob man es schafft, das literarisch zu fassen zu kriegen? Ich weiß es nicht.

Alles offen also. Einstweilen waltet der Frühling seines Amtes, und das immerhin ist schön so!

P. S. Prompt habe ich zwei Audios vergessen:

  • Am 11.4.20 haben Ralf Thees und Alexander Sazyma mich in ihren fabelhaften Würzmischung-Podcast eingeladen. Das war der Karsamstag vor einem Jahr, ich kam gerade von der Lesung in der leeren Stadtbücherei zurück. Wir haben über meine Erfahrungen mit der April-Lesebühne gesprochen, der ersten Veranstaltung, die wir digital durchgeführt hatten, und über unsere Situation im Allgemeinen mitten im ersten Lockdown.
  • Im Januar habe ich nach ewig langer Zeit eine neue Folge “Kurze Geschichten, Teil 2” meines Podcasts schreiben*literarisch aufgenommen, in der es darum geht, wo Schreibende ihre Kurzgeschichten zur Veröffentlichung und für Wettbewerbe einreichen können – und wie man “mental” mit Absagen umgeht.

Es waren also 12 digitale Sächelchen in diesem ersten Pandemie-Jahr, das ist ja auch eine schöne Zahl.

Lesebühne! Am 9. März.

Großraumdichten & Kleinstadtgeschichten

Ingrid Kellner. Foto: Thomas Beißner

Robert Alan

Online-Veranstaltungen haben ja mitnichten nur Nachteile. Das Schöne ist zum Beispiel, dass ich meine Freundin und Autorenkollegin Ingrid Kellner als literarischen Gast zu unserer Lesebühne einladen konnte. Auf die Bühne nach Würzburg wäre der Weg womöglich zu aufwendig gewesen, aber so – klappt’s! Ingrid schreibt Geschichten mit ganz eigenem bairisch-mythologisch-anarchischem Touch und wird am Dienstag ebensolche aus ihrem neuesten Buch “Ursula und das kleine Glück” mitbringen.

Der zweite Gast ist diesmal der Würzburger Kabarettist und Comedian Robert Alan, der nach eigener Aussage nichts schöner findet, als Menschen zum Lachen zu bringen. Das können wir ganz gut gebrauchen, finde ich.

Und das Stamm-Team der Lesebühne Pauline Füg, Tobi Heyel und meine Wenigkeit ist natürlich auch wieder mit dabei.

Ulrike Schäfer, Tobi Heyel und Pauline Füg

Das Ganze steigt am Dienstag, 9. März um 20 Uhr auf Zoom und YouTube. Wie man teilnehmen kann, steht auf der Website der Lesebühne. Herzliche Einladung!

großraumdichten & kleinstadtgeschichten wird gefördert von der Stadt Würzburg, der Sparkassenstiftung Würzburg, dem Bezirk Unterfranken und dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst.

liTrio liest online, Vol.2

Die Zeit bis zum Sommer ist noch lang. Um sie zu verkürzen und hoffentlich auch ein wenig zu versüßen, meldet sich liTrio zurück aus dem Winterschlaf und schiebt eine Online-Lesung ein, und zwar mit einer weiteren Auswahl aus dem reichen Schatz der letzten 11 Jahre unserer gemeinsamen Programme:

Martin Heberlein, Hanns Peter Zwißler und ich lesen Prosa, Lyrik und Satire. Christian Bekmulin mischt an der Gitarre seinen feinen Jazz darunter. Und in seiner bewährten Doppelrolle sorgt Martin Heberlein als Moderator dafür, dass das alles einen roten Faden hat und ein glückliches Ende nimmt. Das alles findet am Donnerstag, 25. Februar um 19 Uhr statt. Wie man teilnehmen kann, steht auf www.litrio.de. Dank der Förderung – siehe unten – ist der Eintritt frei. Herzliche Einladung!

Im Juni und Juli gibt’s dann das neue Jahresprogramm von liTrio; hoffentlich vor Ort in Schweinfurt und Würzburg. Schauen wir mal …

liTrio wird gefördert von der Stadt Würzburg, dem Bezirk Unterfranken und dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst.

Kurze Geschichten – Teil 2

Lang hat er geschlummert, der Podcast “schreiben literarisch”! Aber jetzt geht’s weiter.

In dieser Folge geht es um die Frage, wo man Kurzgeschichten einsenden kann.

 

Episode herunterladen: 2 Kurze Geschichten, Teil 2

 

Dazu gibt es hier gute Übersichten:

  • Auf autorenwelt.de unter der Rubrik Literaturbetrieb/Aufrufe finden sich v. a. viele Einsendemöglichkeiten für Anthologien, aber auch für Literaturzeitschriften und andere Medien.
  • Für Literaturzeitschriften empfehle ich zusätzlich die Übersicht auf textmanufaktur.de.
  • Um Wettbewerbsausschreibungen zu erhalten, lohnt es sich, den Autorenwelt-Newsletter zu abonnieren: autorenwelt.de/newsletter (als “Art des Newsletters” “Preise und Stipendien wählen) Der Newsletter kommt in angenehmen Abständen, also nicht so häufig. Wer dennoch lieber selbst nachschaut, kann das hier tun – vermutlich decken sich die Meldungen dort mit denen im Newsletter: autorenwelt.de/verzeichnis/foerderungen
  • Ab und zu schaue ich zusätzlich noch bei Literaturport nach: literaturport.de/preise-stipendien/ Das meiste dort deckt sich mit den Autorenwelt-Angaben; manchmal ist aber doch noch was Zusätzliches dabei.

Vor dem Einsenden empfehle ich, die Informationen zu den Ausschreibungen daraufhin zu prüfen, ob der eigene Text dort gut hineinpasst. Bevor ich Texte an Literaturzeitschriften gesandt habe, habe ich mir Probeexemplare bestellt, um eine Enschätzung zu bekommen.

Ansonsten gilt: Man sollte es sportlich nehmen und auch als gutes Training im Umgang mit Absagen betrachten, denn zumindest aus meiner Erfahrung gehören sie dazu. Manche Texte habe ich etliche Male eingereicht, bevor sie irgendwo veröffentlicht wurden oder gar mit einem Preis ausgezeichnet wurden.  

Viel Glück und Erfolg!

Mainzeit 2020 als Buch

Im Sommer startete der Verein Literaturhaus Würzburg e. V. die Ausschreibung “Mainzeit 2020”: Autorinnen und Autoren mögen „mit Literatur helfen, unsere unwirkliche Wirklichkeit zu beschreiben und zu bewältigen.“ Eine Jury wählte 10 Beiträge aus, die zunächst online auf der Website des Vereins veröffentlicht wurden.

Im Dezember ist die Anthologie im Verlag Königshausen & Neumann als Buch erschienen und für 14,80 € in allen Buchhandlungen erhältlich.

Unter den ausgewählten Beiträgen ist meine Kurzgeschichte “Landesamt für Dämonen”, die auch in der Kulturbeilage ZUGABE der MAIN-POST abgedruckt wurde. Mich hat das sehr gefreut, ebenso die beiden Rückmeldungen unten. Zugleich war es bedrückend, in welche Situation hinein die Veröffentlichung fiel, mit welchen täglichen Fall- und Todeszahlen. Das ist ein langer Winter. Warten aufs Licht …

“Ulrike Schäfer fasst die Angst, die immer wieder wellenartig über uns dahinrauscht, so präzise in Worte, dass manchmal das Herz etwas schneller schlägt, wenn Personen als Astgabeln von Infektionsketten Gedanken und ein Gesicht bekommen. Und obwohl dieses Pandemiejahr wie fauler Geruch zwischen den Zeilen klebt, lässt es dennoch Raum für gewunkene Liebe und ein bisschen Sorglosigkeit. Am Ende bleibt dann zum Glück eine leichte Ahnung auf Hoffnung, die uns Schäfer zumindest für einen kurzen Augenblick zugesteht.” Marie Fenzl, Literaturhaus Würzburg e. V.

“Mit Bildern, die ebenso analytisch wie poetisch sind, bildet Ulrike Schäfer in ‘Landesamt für Dämonen’ unsere ewigen Gedankenschleifen auf eine Weise ab, dass ich mich verstanden fühle – und ein bisschen getröstet.” Elena Riedel, Literaturhaus Würzburg e. V.

November-Lesebühne

Lesebühne mit Ulrike Schäfer, Tobias Heyel und Pauline Füg

Am 10. November dieses außergewöhnlichen Pandemiejahrs 2020 ging die Lesebühne “großraumdichten & kleinstadtgeschichten” mit einer weiteren Ausgabe online.

Das Stamm-Team bestand wie immer aus Pauline Füg, Tobi Heyel und mir. Als Gäste haben wir die Autorin und Moderatorin Ninia LaGrande eingeladen, die schon einmal mit uns aufgetreten ist (damals noch “physisch” im Theater am Neunerplatz, unserem ersten Lesebühnen-Ort), und die Slam-Poetin Jule Weber.

Wer die Lesebühne verpasst hat, kann sie sich nachträglich noch auf YouTube anschauen, und zwar hier:

 

Alle Infos zur Lesebühne auf www.grossraum-kleinstadt.de.

Die Lesebühne wird gefördert von der Stadt Würzburg, der Sparkassenstiftung Würzburg, dem Bezirk Unterfranken und dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst.

Anthologie Mainzeit 2020 ist online

Der Literaturhaus Würzburg e. V. hat im Sommer einen Schreibaufruf zum Thema Pandemie gestartet: Autorinnen und Autoren mögen “mit Literatur helfen, unsere unwirkliche Wirklichkeit zu beschreiben und zu bewältigen.” Aus den Einsendungen wurden 10 Beiträge ausgewählt, und ich habe die Freude, mit meiner Kurzgeschichte “Landesamt für Dämonen” dabei zu sein.

Die Anthologie ist jetzt online gegangen und auf der Website des Literaturhauses nachzulesen:

www.literaturhaus-wuerzburg.de/schreiben

Für mich doppelt spannend, wegen der Texte natürlich, aber auch wegen der ausgewählten Autor*innen, denn etliche Namen kannte ich noch nicht und bin immer neugierig, wer hier in der Gegend noch so alles schreibt. Viel Freude bei der Lektüre!

 

Schwäne für Hölderlin

Morgen, am 18. September, wird in Stuttgart die Anthologie “An die Schwäne” präsentiert, die das Stuttgarter Schriftstellerhaus anlässlich des 250. Geburtstags  von Friedrich Hölderlin herausgibt. Der Band vereint 51 Beiträge zum Thema “Hälfte des Lebens”.

Bei der Präsentation kann ich leider nicht dabei sein, so gerne ich meine Stuttgarter Freunde und Bekannten endlich einmal wiedergesehen hätte. Aber ich freue mich sehr, dass meine Erzählung “Hans” in die Anthologie aufgenommen wurde, und bin schon sehr gespannt auf das Buch.

Für Interessierte hier weitere Informationen dazu:

Der Band mit Zeichnungen von Christian Lang wird von Astrid Braun und Moritz Heger herausgegeben. Er hat 264 Seiten und erscheint im September 2020 in der Edition KANALSTRASSE 4. Bestellungen unter info@stuttgarter schriftstellerhaus.de oder via Online-Formular zum Preis von 14 Euro zzgl. Versandkosten.bx9