Kategorie: Über Schreiben

Hier können Sie meine Artikel und Audios rund um das Thema literarisches Schreiben nachlesen und -hören.

Kurze Geschichten – Teil 1

Kurze Geschichten, Teil 1

Vor fast zwei Jahren hab ich ein Audio zu meinen Erfahrungen mit Schreibwerkstätten aufgenommen. Das wächst sich gerade (hoffentlich) zu einem Podcast aus – ein lang gehegter Wunsch. Schauen wir mal, was aus dem Neujahrs- Schwung wird …

Immerhin: Es gibt jetzt schon mal eine zweite Folge (die nach Podcast-Tradition die Nummer 1 trägt, weil die erste, einführende die Nuller-Folge ist).

In dieser Folge befasse ich mich mit der Dramaturgie von Kurzgeschichten. Gibt es sie? Kann man sie beschreiben? Für analytisch interessierte Leute – und hoffentlich nicht abschreckend für alle anderen!

 

Episode herunterladen: 1 Kurze Geschichten, Teil 1
 

Hier die Folien, an denen ich mich entlang gehangelt habe:

Kurze Geschichten – Teil 1 (PDF)

Und hier die erwähnten Quellen:

Es wird nicht wahnsinnig oft neue Folgen geben – aber wenn, dann wird von Linda Aronson sicher noch öfter die Rede sein. Deren Gedanken und Erfahrungen sind nämlich absolut faszinierend und nicht nur für Filme relevant.

Wer an meine Neujahrsvorsätze glaubt und den Podcast abonnieren will, kann das hier tun:

Und hier ist dann immer eine Übersicht über die Podcast-Folgen auf der Website zu finden:

Wer diesen Artikel hier per Mail zugesandt bekommen hat oder meinen Newsletter erhält, muss gar nichts machen – Benachrichtigung zu neuen Folgen kommt dann über diesem Weg. Es sei denn, man will gerne auf dem Smartphone oder Tablet abonnieren – dann siehe oben.

Soweit der Technik-Krempel. Schauen wir mal!

Lange Antworten auf kurze Fragen

Letzten Donnerstag durfte ich – anlässlich einer Lesung im Rahmen der Reihe „Literatur im Salon“ – wieder einmal nach Stuttgart fahren und habe dabei viele nette Leute kennengelernt und alte Bekannte wiedergetroffen. Ich hatte ja 2015 die wunderbare Gelegenheit, ein Vierteljahr im Stuttgarter Schriftstellerhaus zu wohnen, und daher rühren viele Verbindungen, die auch zur Teilnahme an dieser Lesereihe führten, zu der Astrid Braun vom Schriftstellerhaus mich eingeladen hat.

Mein Gastgeber, Moritz Heger, der Lehrer und selbst auch Autor ist und in dessen Räumen die Veranstaltung stattfand, hat mir zwischen der Lesung einige Fragen gestellt, und es entspann sich ein Gespräch, das sich sehr schnell und auf sehr schöne, intensive Weise ins Publikum hinein ausgeweitet hat – das ist ja immer die Traumsituation, die man aber nicht planen, sondern sich nur erhoffen kann.

In meinem Kopf wirken Moritz Hegers Fragen immer noch nach und geben mir die Gelegenheit, mir über einiges klar zu werden – ausführlicher, als man das normalerweise tut. Das Ganze packe ich nun kurzerhand in eine Reihe von Blogposts, die ich nach und nach ergänze. Hier also Teil 1:

Wie kommen Sie zu Ihren Geschichten?

Das ist – wie könnte es anders sein – unterschiedlich. Meist beginnt eine Geschichte lange, bevor ich sie schreibe, und es ist im Nachhinein schwer bis unmöglich, die Entwicklung vom ersten „Blubbern im Kopf“ bis zur einigermaßen konturierten Vorstellung oder gar zum fertigen Text nachzuvollziehen.

Dennoch kommen verschiedene „Dinge“ auf diesem Weg immer wieder vor. Oft sind es zum Beispiel zwei disparate Schnipsel – Sätze, Begebenheiten, Themen, Figuren –, die sich in meinem Kopf zu etwas Neuem verbinden und den Impuls für eine Geschichte geben.

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Was bisher geschah – und was das mit Schreibwerkstätten zu tun hat

Audios und Texte über Schreiben

Ab April biete ich eine Schreibwerkstatt in Würzburg an. In diesem Audio versuche ich meinen eigenen – zugegeben: verschlungenen! – Weg zu beschreiben, auf dem ich mich ans Schreiben herangetastet habe, und zwar mit dem Fokus darauf, welche Schreibwerkstätten ich selbst besucht habe und in welchen Phasen mir welche Arten von Werkstätten weitergeholfen haben – oder eben nicht:

 

Episode herunterladen: 0 Mein Weg als Autorin und meine Erfahrungen mit Schreibwerkstätten
 

Vielleicht erkennt sich die eine oder der andere wieder und findet für sich selbst Anregungen. Außerdem ergibt sich aus diesen Erfahrungen, warum und wie ich meine eigene Würzburger Werkstatt anbiete und gestalte.

Darüber spreche ich im Audio:

  • DAS WISSEN DER KINDHEIT und ein Fernstudium, das zum Scheitern verurteilt war;
  • RANSCHLEICHEN und wie mir eine Kreative Schreibwerkstatt weiterhalf – auch wenn ich woandershin unterwegs war;
  • ERZÄHLEN, ein abgebrochener Krimi-Versuch und wie mich eine Themen-Werkstatt dennoch beflügelt hat;
  • AUTORIN WERDEN: Raustrauen, erste Erfolge und eine Projekt-Werkstatt, die noch heute nachwirkt;
  • AUTORIN SEIN: Buchverlag, Theater und der Austausch mit Profis.

Hier der Link zu Werkstätten und Menschen, die ich erwähne:

Wer möchte, kann die Folge auch als MP3 herunterladen: Download.

Für diejenigen, die lieber lesen als hören, fasse ich hier meine Erfahrungen mit Schreibwerkstätten zusammen:

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Autobiografisches und fiktionales Schreiben

Anlässlich der Stuttgarter Schreibwerkstatt hatte ich neulich einiges zu Erinnern und Schreiben notiert. Inzwischen hat der erste Teil der Werkstatt stattgefunden, und ich habe dort ein paar Gedanken in die Runde getragen, die ich hier noch einmal versuche auszuformulieren und weiterzuspinnen (Ende offen, denn als der Text fertig war, kam mir die Idee, dass man das Ganze noch mal von ganz anderer Seite her durchdenken müsste. Aber irgendwo muss man ja anfangen).

Ausgegangen bin ich von eigenen Lektüre-Erfahrungen und der Frage, welche Texte mich aus welchen Gründen erreicht haben und was das fürs Schreiben von autobiografischen Geschichten einerseits und fiktionalen andererseits bedeutet.

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Erinnern und Schreiben

Etwa vor einem Jahr, während meiner Zeit im Stuttgarter Schriftstellerhaus, fragte mich Astrid Braun, ob ich Lust hätte, eine Schreibwerkstatt im Haus anzubieten. Im Sommer wurde die Sache konkret, und Astrid schlug mir Titel und Untertitel für die Werkstatt vor, die nun im März und April stattfinden wird:

Erinnern, auswählen, gestalten. Wie finde ich Ausdruck und Form im erinnernden Schreiben?

Damals fasste ich die Idee so auf, dass es um autobiografische Stoffe gehen würde, für die eine literarische Form gefunden sein will. Und diese Form, so verstand ich den Begriff “erinnerndes Schreiben”, wäre relativ eng gefasst: literarisches Tagebuch, autobiografischer Roman, etwas in der Art.

Aber irgendwie hakte sich damals schon der Begriff “erinnerndes Schreiben” fest. Er schien noch auf etwas anderes zu deuten. Dem bin ich erst Monate später nachgegangen, als Astrid und ich uns nach einigen Anfragen zur Werkstatt zu einer Erweiterung des Themas entschlossen. Hier ein Auszug aus der Beschreibung:

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