Kategorie: Audio

Kurze Geschichten – Teil 1

Kurze Geschichten, Teil 1

Vor fast zwei Jahren hab ich ein Audio zu meinen Erfahrungen mit Schreibwerkstätten aufgenommen. Das wächst sich gerade (hoffentlich) zu einem Podcast aus – ein lang gehegter Wunsch. Schauen wir mal, was aus dem Neujahrs- Schwung wird …

Immerhin: Es gibt jetzt schon mal eine zweite Folge (die nach Podcast-Tradition die Nummer 1 trägt, weil die erste, einführende die Nuller-Folge ist).

In dieser Folge befasse ich mich mit der Dramaturgie von Kurzgeschichten. Gibt es sie? Kann man sie beschreiben? Für analytisch interessierte Leute – und hoffentlich nicht abschreckend für alle anderen!

 

Episode herunterladen: 1 Kurze Geschichten, Teil 1
 

Hier die Folien, an denen ich mich entlang gehangelt habe:

Kurze Geschichten – Teil 1 (PDF-Folien)

Und hier die erwähnten Quellen:

Es wird nicht wahnsinnig oft neue Folgen geben – aber wenn, dann wird von Linda Aronson sicher noch öfter die Rede sein. Deren Gedanken und Erfahrungen sind nämlich absolut faszinierend und nicht nur für Filme relevant.

Wer an meine Neujahrsvorsätze glaubt und den Podcast abonnieren will, kann das hier tun:

Und hier ist dann immer eine Übersicht über die Podcast-Folgen auf der Website zu finden:

Wer diesen Artikel hier per Mail zugesandt bekommen hat oder meinen Newsletter erhält, muss gar nichts machen – Benachrichtigung zu neuen Folgen kommt dann über diesem Weg. Es sei denn, man will gerne auf dem Smartphone oder Tablet abonnieren – dann siehe oben.

Soweit der Technik-Krempel. Schauen wir mal!

P. S. Weitere Ressourcen für Schreibende sind inzwischen auf meiner Website schreiben-literarisch.de zu finden.

Audio-Mitschnitt der Salonlesung in Stuttgart

Podcast Stuttgart

Am 5. Juli war ich bei Moritz Heger zur Salonlesung aus „Nachts, weit von hier“ eingeladen. Die Salonlesungen sind eine Veranstaltungsreihe des Stuttgarter Schriftstellerhauses, die dieses Jahr unter dem Motto „Sie schreibt …“ stand.

Auf der Website des Schriftstellerhauses ist nun der Audio-Mitschnitt der Lesung als Podcast veröffentlicht. Hier kann man ihn nachhören:

Podcast-Mitschnitt: Ulrike Schäfer, „Nachts, weit von hier“

Ich hoffe, im Audio überträgt sich ein wenig die offene und intensive Atmosphäre des Abends, den ich sehr genossen habe.

P. S. Da mir Moritz Hegers Fragen auch nach der Lesung noch im Kopf herumgingen, habe ich eine Artikelserie „Lange Antworten auf kurze Fragen begonnen, die hier nachzulesen ist:

www.ulrike-schaefer.de/tag/lange-antworten-auf-kurze-fragen/

 

Was bisher geschah – und was das mit Schreibwerkstätten zu tun hat

Audios und Texte über Schreiben

Ab April biete ich eine Schreibwerkstatt in Würzburg an. In diesem Audio versuche ich meinen eigenen – zugegeben: verschlungenen! – Weg zu beschreiben, auf dem ich mich ans Schreiben herangetastet habe, und zwar mit dem Fokus darauf, welche Schreibwerkstätten ich selbst besucht habe und in welchen Phasen mir welche Arten von Werkstätten weitergeholfen haben – oder eben nicht:

 

Episode herunterladen: 0 Mein Weg als Autorin und meine Erfahrungen mit Schreibwerkstätten
 

Vielleicht erkennt sich die eine oder der andere wieder und findet für sich selbst Anregungen. Außerdem ergibt sich aus diesen Erfahrungen, warum und wie ich meine eigene Würzburger Werkstatt anbiete und gestalte.

Darüber spreche ich im Audio:

  • DAS WISSEN DER KINDHEIT und ein Fernstudium, das zum Scheitern verurteilt war;
  • RANSCHLEICHEN und wie mir eine Kreative Schreibwerkstatt weiterhalf – auch wenn ich woandershin unterwegs war;
  • ERZÄHLEN, ein abgebrochener Krimi-Versuch und wie mich eine Themen-Werkstatt dennoch beflügelt hat;
  • AUTORIN WERDEN: Raustrauen, erste Erfolge und eine Projekt-Werkstatt, die noch heute nachwirkt;
  • AUTORIN SEIN: Buchverlag, Theater und der Austausch mit Profis.

Hier der Link zu Werkstätten und Menschen, die ich erwähne:

Wer möchte, kann die Folge auch als MP3 herunterladen: Download.

Für diejenigen, die lieber lesen als hören, fasse ich hier meine Erfahrungen mit Schreibwerkstätten zusammen:

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Wörter, Wörter

Wörter, Wörter

Denen gewidmet, die
Bindfaden
zum ersten Mal sagten und Anrainer,
Kurzwaren und fidel oder Fadenschein.
Mondsichel und Alabaster,
Lüster,
lupenrein oder
Tender.

Zaungast,
Verlangen (grundlos),
Botengänge (vergebens),
Kuhle, Untiefe und
Gemüt.

Zu schweigen von
Ja, Nein,
Aber und Doch, Koch-
nische und Verkehr, Gegen-
gerade und Fremde.

Gewidmet denen, die suchten und fanden,
was fast, aber nicht ganz
genau das meint,
was zu sagen wäre noch lange, lange
vor Erreichen des Meeresbodens.

Ich hab ein Auge …

Ich hab ein Auge,
das schließt sich beim Lachen.
Seine Schwester hab ich gerade
in deinem Gesicht entdeckt.
Wir müssen verwandt sein!
Die gleiche Furche im Lid! Vielleicht
dass wir uns einst aus demselben Wasser rollten, schwerfällig nebeneinander her,
seltsame Säugetiere mit Furcht im Bauch
und Sehnsucht und
dieser unerklärlichen Vorfreude.


 

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Beluga

Die Powerpoints
sagt er
bis Dienstag
sagt er
während wir wandern von Block F nach B

Die Bagger hinter E heben sandigen Grund aus
Bis Dienstag, spätestens Zwölf, sagt er und
Portfolio, Quintessenz und die Übersichtsseite und
Ich halte kaum Schritt
Der Shuttle ist wieder nicht gekommen
Meine Stimme, atemlos, sagt: Dienstag

Aber da, drüben auf dem Rasen
wie hingezaubert für Kinder liegt sie
für Märchen
für alles, was nicht ist
Die Schlange mit dem Elefanten im Bauch
wie einzig wirklich
(abgesehen vom Fluss, abgesehen vom Flattern seiner Krawatte im Augenwinkel)