Kategorie: Journal

Sachartikel, literarische Porträts …

Was bisher geschah – und was das mit Schreibwerkstätten zu tun hat

Mikrofon

Ab April biete ich eine Schreibwerkstatt in Würzburg an. Im Audio versuche ich meinen eigenen – zugegeben: verschlungenen! – Weg zu beschreiben, auf dem ich mich ans Schreiben herangetastet habe, und zwar mit dem Fokus darauf, welche Schreibwerkstätten ich selbst besucht habe und in welchen Phasen mir welche Arten von Werkstätten weitergeholfen haben – oder eben nicht.

Vielleicht erkennt sich die eine oder der andere wieder und findet für sich selbst Anregungen. Außerdem ergibt sich aus diesen Erfahrungen, warum und wie ich meine eigene Würzburger Werkstatt anbiete und gestalte.

Darüber spreche ich im Audio:

  • DAS WISSEN DER KINDHEIT und ein Fernstudium, das zum Scheitern verurteilt war;
  • RANSCHLEICHEN und wie mir eine Kreative Schreibwerkstatt weiterhalf – auch wenn ich woandershin unterwegs war;
  • ERZÄHLEN, ein abgebrochener Krimi-Versuch und wie mich eine Themen-Werkstatt dennoch beflügelt hat;
  • AUTORIN WERDEN: Raustrauen, erste Erfolge und eine Projekt-Werkstatt, die noch heute nachwirkt;
  • AUTORIN SEIN: Buchverlag, Theater und der Austausch mit Profis.

Hier der Link zu Werkstätten und Menschen, die ich erwähne:

Wer möchte, kann die Folge auch als MP3 herunterladen: Download.

Für diejenigen, die lieber lesen als hören, fasse ich hier meine Erfahrungen mit Schreibwerkstätten zusammen:

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Meine Klassikerin

Bücher von Marie Luise Kaschnitz

Ein großes Dankeschön an Birgit Böllinger und ihren wunderbaren Literaturblog Sätze & Schätze: Sie hat mich gefragt, ob ich einen Beitrag in ihrer Reihe Mein Klassiker  schreiben möchte. Eine gute Gelegenheit für ein längst überfälliges weiteres Dankeschön: an Marie Luise Kaschnitz.

#MeinKlassiker (29): „Ich wollte nur mal Danke sagen“ – Ulrike Schäfer über Marie Luise Kaschnitz

Bücher von Marie Luise Kaschnitz

Wer Sätze & Schätze noch nicht kennt: Es lohnt sich sehr, sich dort umzusehen und weiterzulesen!

Autobiografisches und fiktionales Schreiben

Autobio-Fiktion-01Anlässlich der Stuttgarter Schreibwerkstatt hatte ich neulich einiges zu Erinnern und Schreiben notiert. Inzwischen hat der erste Teil der Werkstatt stattgefunden, und ich habe dort ein paar Gedanken in die Runde getragen, die ich hier noch einmal versuche auszuformulieren und weiterzuspinnen (Ende offen, denn als der Text fertig war, kam mir die Idee, dass man das Ganze noch mal von ganz anderer Seite her durchdenken müsste. Aber irgendwo muss man ja anfangen).

Ausgegangen bin ich von eigenen Lektüre-Erfahrungen und der Frage, welche Texte mich aus welchen Gründen erreicht haben und was das fürs Schreiben von autobiografischen Geschichten einerseits und fiktionalen andererseits bedeutet.

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Erinnern und Schreiben

Kollateralwerke

Etwa vor einem Jahr, während meiner Zeit im Stuttgarter Schriftstellerhaus, fragte mich Astrid Braun, ob ich Lust hätte, eine Schreibwerkstatt im Haus anzubieten. Im Sommer wurde die Sache konkret, und Astrid schlug mir Titel und Untertitel für die Werkstatt vor, die nun im März und April stattfinden wird:

Erinnern, auswählen, gestalten. Wie finde ich Ausdruck und Form im erinnernden Schreiben?

Damals fasste ich die Idee so auf, dass es um autobiografische Stoffe gehen würde, für die eine literarische Form gefunden sein will. Und diese Form, so verstand ich den Begriff “erinnerndes Schreiben”, wäre relativ eng gefasst: literarisches Tagebuch, autobiografischer Roman, etwas in der Art.

Aber irgendwie hakte sich damals schon der Begriff “erinnerndes Schreiben” fest. Er schien noch auf etwas anderes zu deuten. Dem bin ich erst Monate später nachgegangen, als Astrid und ich uns nach einigen Anfragen zur Werkstatt zu einer Erweiterung des Themas entschlossen. Hier ein Auszug aus der Beschreibung:

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Ruth, noch immer unterwegs

Heute Abend zeigt das theater ensemble Würzburg noch einmal meine Bearbeitung des Dramas „Ruth“ von Leonhard Frank im Rahmen einer Szenischen Lesung. Die Aufführung des Stücks ist für Ende des Jahres geplant.

In KulturGut Nr. 14 hatte ich im Februar Hintergründe des Dramas und den Charakter der Bearbeitung beschrieben (das Heft liegt zurzeit in Würzburg aus; online ist der Artikel hier zu lesen). Und und da ich mit Ruth noch immer unterwegs bin, habe ich einige weitere Hinweise notiert, die im theater ensemble ausliegen und die ich unten anfüge.

Foto: Ralf Thees

Foto: Ralf Thees

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KulturGut 14 rund um „Würzburg liest ein Buch“

KulturGut 14Im aktuellen KulturGut – Magazin für die Kulturregion Würzburg habe ich etwas zu meiner Bearbeitung des Dramas „Ruth“ von Leonhard Frank geschrieben (S. 28), die im April im theater ensemble Würzburg in einer szenischen Lesung vorgestellt wird. » Artikel online lesen

Außerdem hat mir Hildegard Poschet, frühere Leiterin der Stadtbücherei Würzburg, ihre Beobachtungen zur Rezeptionsgeschichte von „Die Jünger Jesu“ geschildert (S. 54). » Artikel online lesen

Es gibt aber noch jede Menge weiterer Artikel rund um Würzburg liest ein Buch. Das Heft liegt überall in der Stadt aus. Einfach nehmen und lesen! Und auf den April freuen. Da geht’s richtig los!

Zaubersprüche für Verwundete

KulturGut 13

KulturGut 13

Im Juli habe ich mich mit der Autorin und Bühnenpoetin Pauline Füg getroffen. Das war sehr fein, und abgesehen davon, dass wir uns wunderbar unterhalten haben, ist daraus ein Portrait über sie entstanden, das in der aktuellen Ausgabe von KulturGut – Magazin für die Kulturregion Würzburg erschienen ist. In Würzburg liegt das Heft in Buchhandlungen und an vielen anderen Orten aus. Online ist der Artikel hier zu lesen:

Zaubersprüche für Verwundete. Die preisgekrönte Slam-Poetin Paulie Füg ist nach Würzburg gezogen. In: KulturGut – Magazin für die Kulturregion Würzburg, Heft 13, S. 48f.

Die Lyrikerin Kornelia Koepsell

KulturGut Nr. 10

Jetzt habe ich mal etwas anderes geschrieben, nämlich ein Porträt über meine Autorenkollegin Kornelia Koepsell, die ich aus diesem Anlass kennenlernen konnte. Zu lesen ist es in der 10. Ausgabe des Würzburger Magazins KulturGut. In der Stadt liegt das Heft in Buchhandlungen und an vielen anderen Orten aus, online ist das Porträt hier nachzulesen.