Kategorie: Hören & Sehen

Audios und Videos von Lesungen, Aufführungen, Interviews etc.

Premiere von PUSH THE BUTTON

Heute Abend, am Dienstag, 9. Juni um 20 Uhr, steigt die Premiere von PUSH THE BUTTON auf YouTube:

Pauline Füg. Foto: Lockvogel Fotografie

Wer schon vor ein paar Tagen auf die Website mit allen Infos zu PUSH THE BUTTON geschaut hat, der sei auf diese Änderung hingewiesen. Wir haben uns nach etlichen Tests für YouTube entschieden, da wir dort die beste Qualität für diese multimediale Literaturshow bieten können.

Nach der Premiere treffen sich die Macher*innen – Pauline Füg, Kim Fabienne Hertinger, Johannes Jung, Cendra Polsner und ich – in einem Zoom Webinar zu einer kleinen Premierenfeier. Wer möchte, ist herzlich eingeladen, uns dort zu besuchen! Die Infos dazu stehen ebenfalls auf der Website.

Es war stressig bis zuletzt und in den letzten Tagen noch mal ganz besonders. Jetzt schwinden allmählich auch die letzten Vorbereitungsarbeiten, die Anspannung schmilzt dahin und die Vorfreude wächst.

Johannes Jung. Foto: Erhard Löblein

Es war in jeder Hinsicht ein besonderes Projekt. Zwei der Beteiligten, Kim Fabienne Hertinger und Cendra Polsner, habe ich noch nie in der „physischen“ Welt getroffen. Unser erstes Team-Treffen war für den 19. März in Würzburg geplant, ich glaube im Uni-Cafe. Wenn ich das alles jetzt noch ohne Internetrecherche richtig zusammenbringe, war das zwar noch kurz vor dem Lockdown, aber auch da hatten wir uns schon entschieden, unser Treffen ins Virtuelle zu verlegen.

So ist es bis heute geblieben.

Kim Fabienne Hertinger

Kims Drehbuch und Film sowie auch Paulines, Johannes‚ und meine Texte sind dann mitten im Lockdown entstanden; sie sind unter dessen Eindruck geschrieben und unter all seinen Einschränkungen produziert. Was das für Kim als Filmemacherin bedeutete, wissen wir anderen zumindest ansatzweise aus ihren Erzählungen und Überlegungen, können es aber in Gänze nur erahnen.

Cendra Polsner: Foto: Hubert Klotzeck

Auf den letzten Metern haben dann v. a. Cendra und ich intensiv zusammengearbeitet – sie als Visual Artist, ich dann eher in meiner Eigenschaft als Technik-Mensch im Maschinenraum. Sie war diejenige, die nicht nur unsere Texte mit ihren Visuals komplettierte und dadurch zu etwas Neuem machte, sondern die einzelnen Teile – die beiden Filmteile von Kim, die als Audios gesprochenen Texte von Pauline, Johannes und mir sowie ihre eigenen Visuals – zu einem Ganzen zusammenfügte, das uns allen zwar seit dem ersten Treffen vorschwebte und als Zielpunkt vor Augen stand, von dem wir aber bis zuletzt nur hoffen konnten, dass es dann schließlich so zusammenstimmen und -spielen wird, wie wir uns das vorstellen.

Martha Goddard

Ein Riesendank geht an Martha Goddard, die in meinem Part die Stimme von Gladdis spricht. Ich hab mich ein bisschen gewunden, sie zu fragen, denn sie hat alle Hände voll zu tun – und dann hat Martha spontan und schnell JA gesagt, und wir hatten einen intensiven Treff zum Einsprechen, in den begrenzten Tagesstunden, die wir miteinander teilen. Auch wir haben uns noch nie von Angesicht zu Angesicht getroffen, aber das hat nichts mit dem Lockdown zu tun, sondern damit, dass wir so weit voneinander weg sind, wie es nur geht: Martha lebt in Australien. Wir haben uns im Rahmen eines Mentorships kennengelernt und treffen uns schon länger online, weil das für uns der Weg ist, in Kontakt zu sein.

Peter Kotthaus

Wichtige Beteiligte an PUSH THE BUTTON sind außerdem Peter Kotthaus, der dem Radiomoderator seine Stimme verleiht, und Kims Freund, der als Darsteller fungiert – eine Arbeitsteilung, die wiederum dem Lockdown zu verdanken ist und die Kims Filmteilen, finde ich, eine Note gibt, die zu dieser eigenartigen und einzigartigen, distanzierten und zugleich dichten Zeit passt, in der das Projekt entstanden ist.

Jetzt freue ich mich darauf, das Ergebnis heute Abend in Ruhe und ohne Technik-Brille (funktioniert alles?) anzuschauen und dann alle Beteiligten zu treffen. Ich wünsche allen, die dabei sein werden, eine schöne Premiere!

 

Die letzten Stunden Antarktis

Die letzten Stunden Antarktis

Am Karsamstag habe ich in der leeren Stadtbücherei Würzburg gelesen. In Zeiten von Corona, in dieser anderen Realität, in der wir jetzt leben, war das eine Möglichkeit, gefahrlos fürs Publikum und für mich auf die virtuelle Bühne zu treten.

Gelesen habe ich „Die letzten Stunden Antarktis“, einen Text, den es zurzeit nicht gedruckt, sondern nur in dieser Form gibt, als Teil des digitalen Kulturprogramms, das die Stadt Würzburg eingerichtet hat. Dort kann man nach und nach alle Beiträge der Reihe sehen:

Digitales Angebot der Stadtbücherei Würzburg

Oder direkt hier auf YouTube:

 

Danke an alle, die das möglich gemacht haben! Insbesondere an die Stadtbücherei, die in Windeseile das professionelle Team hinter der Kamera zusammengestellt hat, und an die Stadt Würzburg, die zusammen mit der Sparkassenstiftung Fördermittel für digitale Kulturprojekte dieser Art bereitstellt. Auf dass uns auch in dieser anderen Realität die Kultur nicht verloren geht.

Audio-Mitschnitt der Salonlesung in Stuttgart

Podcast Stuttgart

Am 5. Juli war ich bei Moritz Heger zur Salonlesung aus „Nachts, weit von hier“ eingeladen. Die Salonlesungen sind eine Veranstaltungsreihe des Stuttgarter Schriftstellerhauses, die dieses Jahr unter dem Motto „Sie schreibt …“ stand.

Auf der Website des Schriftstellerhauses ist nun der Audio-Mitschnitt der Lesung als Podcast veröffentlicht. Hier kann man ihn nachhören:

Podcast-Mitschnitt: Ulrike Schäfer, „Nachts, weit von hier“

Ich hoffe, im Audio überträgt sich ein wenig die offene und intensive Atmosphäre des Abends, den ich sehr genossen habe.

P. S. Da mir Moritz Hegers Fragen auch nach der Lesung noch im Kopf herumgingen, habe ich eine Artikelserie „Lange Antworten auf kurze Fragen begonnen, die hier nachzulesen ist:

www.ulrike-schaefer.de/tag/lange-antworten-auf-kurze-fragen/

 

Cities of Literature

Cities of LiteratureAm Freitag, den 1. Mai 2015 findet in Rochester, NY, ein Leseabend der besonderen Art statt:  Texte von Autorinnen und Autoren aus den Partnerstädten in aller Welt werden zu hören sein, darunter Würzburg – und ich habe die Freude, mit dem Anfang einer Geschichte aus dem Erzählband „Nachts, weit von hier“ vertreten zu sein, der im August bei Klöpfer & Meyer erscheint.

Aus diesem Anlass entstand ein Video, das man hier schon mal sehen kann. Ein herzliches Dankeschön an Vogel Business Media für die unglaublich schnelle und tolle Unterstützung!

Alle Texte werden am 1. Mai in der Originalsprache gelesen, teils per Video von den Autorinnen und Autoren selbst, und danach auf englisch. Ich freue mich schon sehr darauf, virtuell dabei zu sein! Und finde die Idee so toll, dass man sie glatt kopieren sollte …

Auszug aus dem Erzählband „Nachts, weit von hier“. Erscheint im August 2015 bei Klöpfer & Meyer.

Was zum Hören

© tiero - Fotolia.comAuf Kubiss.de, dem Nürnberger Kultur- und Bildungsserver, gibt es seit fünf Jahren den Literatur-Podcast „Wir lassen lesen“, initiiert und organisiert von der Regionalgruppe Mittelfranken des Verbands Deutscher Schriftsteller (VS).

Dort ist jetzt meine Erzählung „Reparaturen“ zu hören, außerdem habe ich einige Fragen zu meinem Schreiben beantwortet. Der Beitrag war Anfang April auch bei radio z zu hören. Dank an Madeleine Weishaupt vom VS Mittelfranken und an Tobias Lindemann von radio z für die nette Einladung zum Podcasten!

Hier kann man hören, was dabei herausgekommen ist:

» „Wir lassen lesen“, Ausgabe April: Ulrike Schäfer