Kategorie: Aktuell

Rückschau und Ausblick auf die Würzburger Lesebühne

großraumdichten & kleinstadtgeschichten

Schön war sie, die Herbst-Lesebühne „großraumdichten & kleinstadtgeschichten“! Ein herzliches Dankeschön an alle Gäste auf und vor der Bühne, ebenso an unseren Kooperationspartner, die Stadtbücherei Würzburg und die Buchhandlung Dreizehneinhalb für den multimedialen Büchertisch.

Die Lesebühne wäre außerdem nicht möglich ohne unsere Förderer: die Stadt Würzburg, die Sparkassenstiftung Würzburg, den Bezirk Unterfranken und das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst.

Dank Ralf Staiger gibt es unten ein paar Eindrücke vom Abend:

Die nächste Lesebühne findet am 30. April statt. Der literarische Gast steht schon fest, und auch Musik wird es natürlich wieder geben. Aber wir machen’s spannend und verraten nichts …

Lesebühne „Großraumdichten & Kleinstadtgeschichten“

Großraumdichten & Kleinstadtgeschichten

Es ist zwar noch eine Weile hin, aber der Vorverkauf hat nun begonnen: Die nächste Lesebühne „Großraumdichten & Kleinstadtgeschichten“ findet am Dienstag, 20. November 2018 um 20 Uhr in der Stadtbücherei Würzburg statt. Pauline Füg, Tobi Heyel und ich freuen uns auf erlesene literarisch-musikalische Gäste:

Diesmal haben wir die vielseitige und mehrfach ausgezeichnete Konstanzer Autorin Chris Inken Soppa eingeladen, außerdem die preisgekrönten Musiker Philipp Schiepek (Gitarre) und Bastian Jütte (Schlagzeug), die aus München zu uns stoßen. Beide haben Verbindungen zur Würzburger Musikhochschule, Bastian Jütte ist dort als Schlagzeug-Dozent tätig.

Gemeinsam präsentieren wir literarische Prosa, Spoken-Word-Texte, Wort-Klang-Kompositionen und Jazz.

Karten gibt es in der Stadtbücherei Würzburg, Marktplatz 7.

Hier ein paar Eindrücke von den beteiligten KünstlerInnen:

Chris Inken Soppa

Chris Inken Soppa. Foto: Ralf Steger.

Probenaufnahmen mit Ulrike Schäfer und Philipp Schiepek zu „Lichtschattengewächse“ 2018

Pauline Füg und Tobi Heyel

Bastian Jütte

So darf also mitten im Sommer die Vorfreude auf den November beginnen!

Die letzten Stunden Antarktis

Wortlaut - Zeitschrift für Literatur in Franken

Meine Kurzgeschichte „Die letzten Stunden Antarktis“ ist nun auch in der aktuellen, 24. Ausgabe von „Wortlaut – Zeitschrift für Literatur in Franken“ erschienen, zusammen mit ausgewählter Lyrik und Prosa von insgesamt 44 in Franken lebenden Autorinnen und Autoren.

„Wortlaut“ wird von KUNO e. V. (Kulturladen Nord) in Nürnberg herausgegeben, ein Ort, mit dem ich viel Gutes verbinde und an dem ich schon mehrmals zum Lesen eingeladen war, u. a. auf dem jährlich stattfindenden Literaturfest „Wortwärts„. Die Zeitschrift ist für 5 Euro zzgl. Versandkosten erhältlich und kann bei KUNO e. V. bestellt werden.

Freudige Grüße nach Nürnberg!

Die letzten Stunden Antarktis

miromente - Harder Literaturpreis

Vor ein paar Tagen ist die 52. Ausgabe der österreichischen Literaturzeitschrift miromente erschienen. Darin sind neun Texte aus dem diesjährigen Harder Literaturwettbewerb abgedruckt, der mit dem Thema „happiness is a warm gun“ ausgeschrieben war: die drei Gewinnertexte sowie sechs weitere ausgewählte Beiträge aus den über 550 Einsendungen, „die aufgrund von Inhalt, Form oder Stil besonders augefallen sind“. Darunter ist auch meine Kurzgeschichte „Die letzten Stunden Antarktis“, die ich im letztjährigen liTrio-Programm zum ersten Mal gelesen habe.

Da liegt es, das Heft, in leuchtendem Grün, und erfreut mich. Hoffentlich auch andere!

Lange Antworten auf kurze Fragen

Letzten Donnerstag durfte ich – anlässlich einer Lesung im Rahmen der Reihe „Literatur im Salon“ – wieder einmal nach Stuttgart fahren und habe dabei viele nette Leute kennengelernt und alte Bekannte wiedergetroffen. Ich hatte ja 2015 die wunderbare Gelegenheit, ein Vierteljahr im Stuttgarter Schriftstellerhaus zu wohnen, und daher rühren viele Verbindungen, die auch zur Teilnahme an dieser Lesereihe führten, zu der Astrid Braun vom Schriftstellerhaus mich eingeladen hat.

Mein Gastgeber, Moritz Heger, der Lehrer und selbst auch Autor ist und in dessen Räumen die Veranstaltung stattfand, hat mir zwischen der Lesung einige Fragen gestellt, und es entspann sich ein Gespräch, das sich sehr schnell und auf sehr schöne, intensive Weise ins Publikum hinein ausgeweitet hat – das ist ja immer die Traumsituation, die man aber nicht planen, sondern sich nur erhoffen kann.

In meinem Kopf wirken Moritz Hegers Fragen immer noch nach und geben mir die Gelegenheit, mir über einiges klar zu werden – ausführlicher, als man das normalerweise tut. Das Ganze packe ich nun kurzerhand in eine Reihe von Blogposts, die ich nach und nach ergänze. Hier also Teil 1:

Wie kommen Sie zu Ihren Geschichten?

Das ist – wie könnte es anders sein – unterschiedlich. Meist beginnt eine Geschichte lange, bevor ich sie schreibe, und es ist im Nachhinein schwer bis unmöglich, die Entwicklung vom ersten „Blubbern im Kopf“ bis zur einigermaßen konturierten Vorstellung oder gar zum fertigen Text nachzuvollziehen.

Dennoch kommen verschiedene „Dinge“ auf diesem Weg immer wieder vor. Oft sind es zum Beispiel zwei disparate Schnipsel – Sätze, Begebenheiten, Themen, Figuren –, die sich in meinem Kopf zu etwas Neuem verbinden und den Impuls für eine Geschichte geben.

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Wiedersehen in Stuttgart

Literatur im Salon Stuttgart

Am Donnerstag hab ich einen sehr feinen Grund, wieder einmal nach Stuttgart zu reisen, denn dort lese ich in der Reihe „Literatur im Salon“ aus meinem Erzählband „Nachts, weit von hier“ und bringe außerdem Lyrik mit. Alles zur Veranstaltung steht hier:

Lesung aus „Nachts, weit von hier“

Dann noch an die Abonnent*innen dieser Seite: In letzter Zeit sind zweimal alte Artikel gesandt worden, das tut mir leid! Die Gründe sind … unergründlich. Ich bastle und werkle an der DSGVO-Konformität (die Verordnung mit dem schönen Namen, die die Web-Welt seit einiger Zeit in Atem hält), und irgendwie haben sich in diesem Zuge alte Artikel entschlossen, noch mal auf die Reise zu gehen. Sonnenstand, Luftdruck – man weiß es nicht. Aber als (Ex-)Software-Fuzzi bin ich das ja gewohnt …

Ich wünsche einen schönen Juli!