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Zum Erzählband „Nachts, weit von hier“

„Ihr klarer Schreibstil braucht keine Spezialeffekte, um leise und eindringlich von der Sehnsucht und dem Suchen, von dir und mir zu erzählen. Ein großartiger Erzählband!“
Stuttgarter Zeitung, Buchwochenbeilage

„Schäfers stille Prosaminiaturen bestechen. Kein Wort zu viel, manches bleibt in der Schwebe. Abgründiges blitzt auf, wenn Kippmomente sich im Alltag plötzlich einstellen. Zugleich aber erhält Alltägliches auch Glanz, erscheint in einem anderen Licht. Jedoch nie grell, nie plakativ, eher zart, empathisch, vielfach wunderbar im besten Sinne des Wortes.“Anton Philipp Knittel, Heilbronner Stimme

„In jedem Leben gibt es irgendwann Begebenheiten von solcher Außerordentlichkeit, dass mit ihnen und in ihrer Folge eine neue Zeitrechnung beginnt. Manchmal sind es, von außen betrachtet, vernachlässigenswerte Kleinigkeiten, manchmal einschneidende Schicksalsschläge, nach denen nichts mehr ist, wie es einmal war. Ulrike Schäfer spürt in ihren zarten Erzählungen diesen Bruchstellen nach. Ein tolles und lohnenswertes Erzähldebüt abseits aller Bestsellerlisten!“
Sophie Weigand, literatourismus.net

Nachts, weit von hier. Erzählungen

„Ulrike Schäfers erstes Buch verrät anhand 18 gleichwertiger Kurzgeschichten eine bemerkenswerte Erzählbegabung. Schäfer schreibt eine eindringlich-subtile, kammermusikalisch anmutende Prosa. Ein überzeugendes Debüt.“
Manfred Bosch, ekz bibliotheksservice

„Eine wahre Sternstunde, Ulrike Schäfer lesen zu hören. Und richtige Sternstunden auch, ihre Geschichten selber zu lesen. Schwarz auf weiß: welch ein Erzähldebüt!“
Oswald Burger, Literaturveranstalter

„Klar, kraftvoll, leise, präzise und abgründig schreibt Ulrike Schäfer von der Heimsuchung: sowohl von der Heimsuchung durch das Vergangene, als auch von der nimmermüden Suche des Menschen nach einem Heim als Sehnsuchtsort, einem Zuhause im Äußeren und im Inneren. Unbedingt lesenswert!“
Markus Orths, Autor

Nachts, weit von hier„Es sind diese poetischen Sätze, die den Leser auch in den eher traurigen Erzählungen berühren. Und die Empathie, die sich sprachlich niederschlägt.“
Barbara Zeizinger, FIXPOETRY

„Für mich sind die besten Geschichten immer jene, bei denen ein Geheimnis bleibt. Die ihr Eigenleben entwickeln. Denn Worte, so las ich neulich, werden nicht dazu gemacht, damit das Denken dazwischen keinen Platz hat. Den Platz gibt die Autorin ihren Lesern – und daher meine wärmste Empfehlung.“
Birgit Böllinger, Sätze & Schätze

„In ihrer starken, eigenständigen Prosa beherrscht Ulrike Schäfer die Kunst, zum Kern ihrer Geschichten zu führen. Sie umkreist mit klarer Sprache und mit Unausgesprochenem ihre Protagonisten, entwickelt in ihren Themen eine besondere Intensität, die die Leser gefangen nimmt.“Regine Mönkemeier, Literaturzeitschrift „Der Dreischneuß“


Zu Lesungen

Ulrike Schäfer

Foto: Uwe Eichler

„Während ihrer Lesung merkten die Zuhörer schnell, dass Schäfers Erzählstimmen eine intensive Stimmung verbreiten und deutliche Spuren beim Publikum zu hinterlassen vermögen.“ Ann-Kathrin Meding, Böhme-Zeitung

„Ulrike Schäfers poetische Kurzprosa beeindruckt. […] Sehr konkret und voll schlichter Poesie lässt Schäfer die Atmosphäre einer Zeit erspüren, die nach Jahren nur noch Erinnerung ist.“ Elke Tober-Vogt, Schweinfurter Tagblatt

„‚Inselsommer‘ hieß der Text, den Ulrike Schäfer vorlas, bei dem Erinnerung als ‚rückwärts gewandte Imagination‘ für das Forum spürbar wurde. Unter dem Eindruck einer bedrohlichen traurigen Familiensituation, die nur angedeutet wird, beobachtet ein Kind alles ‚wie mit angehaltenem Atem‘. Ein Text mit berührender Intensität.“ Johanna Walser, Südkurier


Zum musikalischen Schauspiel „Ein Widder mit Flügeln“ 2016

Foto: Nico Manger

Foto: Nico Manger

„Geglückt […] dank eines wunderbaren Drehbuchs, guter Regieideen, eingängiger Musik und eines hochmotivierten Schauspielteams. Und durch Mut zu respektvollem Spaß trotz aller Altehrwürdigkeit.“ Michaela Schneider, Main-Echo

„An authentischem Ort sorgt das launige Stück mit historischem Hintergrund […] für beste Unterhaltung.“ Ursula Düring, Main-Post

„.Humorvoll und sehr unterhaltsam.“ Fränkische Nachrichten

Weitere Informationen zum Stück


Zum Leonhard-Frank-Preis 2014

Die Jünger Jesu

Foto: Gabriela Knoch

„Ulrike Schäfer geht in ihrer Bearbeitung der Frage nach, wie sich die Würzburger Bürgerschaft nach der Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg neu sortiert, mit all ihren Kontinuitäten und Brüchen. Der utopische Entwurf der „Jünger Jesu“ soll dabei als eine gesellschaftlich reale Option verstanden werden, die weder idealisiert noch von vornherein ideologisiert wird. Ihre Erzählhaltung orientiert sich an Brechts Dreigroschenoper: Und so vermeidet sie in ihrem Zugriff alles Pathetische und Moralische von Leonhard Franks Stoff und arbeitet vielmehr mit Überzeichnung und Ironie.“ Mainfranken Theater Würzburg, Jurybegründung

Weitere Informationen zum Stück


Zum erostepost-Literaturpreis 2013

„Eine herausragende Diagnose unserer Gesellschaft erstellt Ulrike Schäfer in ihrem Siegertext ‚Pralinenmann‘. […] Letztendlich geht es in Ulrike Schäfers Text, einem dichten Bedeutungsgewebe, ums Überleben, darum, der Realität eins auszuwischen, an Dingen, Umständen und Menschen festzuhalten, wissend – trotz Schäfers versöhnlichem Schluss, ihren rettenden Worten – dass wir alles verlieren werden.“ Margarita Fuchs, Kurt Wölflingseder, Peter Baier-Kreiner, Jurybegründung


Zum Würth-Literaturpreis 2010

Wie fühlt es sich an, ein Tier zu sein? 21. Würth-Literaturpreis 2010„Ulrike Schäfer beschrieb in einer inhaltlich dichten, formal kunstvoll gebauten und sprachlich genauen Kurzgeschichte den Verkauf eines Hauses aus der Sicht der Bewohnerin – eine zunehmend beklemmender, bedrohlicher werdende Erzählung vom Verlust des sozialen Bezugs und vom Eindringen eines Fremden.“ Jürgen Strein, Fränkische Nachrichten

„Durch die strenge Chronologie kommt nicht nur Drive in die Geschichte, die dadurch zunehmend an Fahrt gewinnt, es wird auch, buchstäblich Monat für Monat, eine unheimliche Stimmung, ja, Sogwirkung erzeugt, welche die Sache unausweichlich dem Ende entgegentreibt.“ Thomas Scheuffelen, Laudatio zum  Würth-Literaturpreis 2010


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