Herbstpost

Hanns Peter Zwißler, Martin Heberlein, Ulrike Schäfer. Foto: Matthias Lauerbach.

Hanns Peter Zwißler, Martin Heberlein, Ulrike Schäfer. Foto: Matthias Lauerbach.

Wer das diesjährige liTrio-Programm „Mond scheint Rudi“ bisher verpasst hat, für den gibt es gute Nachrichten: In Würzburg präsentieren wir es noch einmal am 11. November im Kunsthaus Michel, musikalisch unterstützt diesmal von Philipp Schiepek. Informationen finden sich auf www.litrio.de.

Zuvor, am 30. Oktober, trete ich zusammen mit meinen Kolleginnen Ninia Binias, Odile Kennel und Christine Lehmann bei einer Veranstaltung des Leipziger Literarischen Herbsts auf, zunächst lesend und anschließend diskutierend auf dem Podium mit Prof. Ilse Nagelschmidt. Die Präsenz von Autorinnen im literarischen und gesellschaftlichen Diskurs ist unser Thema. Zu dieser Präsenz, besser gesagt zu seltsamen Abwesenheiten, hatte ich 2015 ein paar Gedanken und Erfahrungen anlässlich des Weltfrauentages festgehalten. Ich bin gespannt auf den Austausch und die Diskussion in Leipzig. Weitere Informationen zur Veranstaltung, die von der Autorinnenvereinigung ausgerichtet wird, finden sich im Programm zum Leipziger Literarischen Herbst.

Zurück zu erfreulichen Anwesenheiten: Vor gut einem Jahr ist mein Erzählband „Nachts, weit von hier“ erschienen, und im September war eine sehr positive Rezension in der Heilbronner Stimme zu lesen. Wenn das kein schöner Abschluss dieser Herbstpost ist! Hier ein Auszug:

„Schäfers stille Prosaminiaturen bestechen. Kein Wort zu viel, manches bleibt in der Schwebe. Abgründiges blitzt auf, wenn Kippmomente sich im Alltag plötzlich einstellen. Zugleich aber erhält Alltägliches auch Glanz, erscheint in einem anderen Licht. Jedoch nie grell, nie plakativ, eher zart, empathisch, vielfach wunderbar im besten Sinne des Wortes.“ Anton Philipp Knittel, Heilbronner Stimme

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