Kategorie: Vermeldet

Neuigkeiten zwischendurch.

Theater, Autoren & Co.

Schnell noch, bevor Morgen schon wieder Gestern ist: Am Sonntag, 18. Juni gibt’s im Rahmen des „Writer’s Club“ des Mainfranken Theaters Würzburg um 11 Uhr einen Vortrag von Lothar Kittstein und um 13 Uhr eine Podiumsdiskussion, an der ich teilnehme. Einzelheiten stehen in der Pressemeldung des Theaters. Ich bin selbst schon gespannt und freue mich auf die Veranstaltung – wenn ich auch gedanklich gerade noch etwas fern bin, nämlich in den finnischen Wäldern, frisch zurück und verraucht vom Holzfeuer, Vogelrufe im Ohr …

Literatur & Jazz mit liTrio

Foto: Gerd Michel

Am 19. und 20. Mai gibt’s das aktuelle Jahresprogramm von liTrio mit dem Titel „Amsel pfeift Kuckuck“ erstmals in Würzburg und Schweinfurt zu sehen und zu hören: Hanns Peter Zwißler und ich präsentieren neue Prosa und Lyrik. Martin Heberlein führt durch den Abend und spöttelt sich durch die Weltliteratur. Thomas Hähnlein würzt mit einer kräftigen Prise Jazz-Saxofon nach.

 

Thomas Hähnlein

Freitag, 19. Mai 2017, 20 Uhr (Einlass: 19.30 Uhr)
Tiepolo-Keller, Innerer Graben 22, 97070 Würzburg.
Eintritt: 8 Euro, ermäßigt: 5 Euro.
Reservierung: info@litrio.de.

Samstag, 20. Mai 2017, 19.30 Uhr (Einlass: 19 Uhr)
Schrotturmkeller, Petersgasse 10, 97421 Schweinfurt
Eintritt: 10 Euro, ermäßigt: 7 Euro.
Reservierung: Tel. 09721 / 97432 (Familie Paul).

Wir freuen uns über Förderung der Lesungen durch die Stadt Würzburg, den Bezirk Unterfranken und das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst.

Was bisher geschah – und was das mit Schreibwerkstätten zu tun hat

Mikrofon

Ab April biete ich eine Schreibwerkstatt in Würzburg an. Im Audio versuche ich meinen eigenen – zugegeben: verschlungenen! – Weg zu beschreiben, auf dem ich mich ans Schreiben herangetastet habe, und zwar mit dem Fokus darauf, welche Schreibwerkstätten ich selbst besucht habe und in welchen Phasen mir welche Arten von Werkstätten weitergeholfen haben – oder eben nicht.

Vielleicht erkennt sich die eine oder der andere wieder und findet für sich selbst Anregungen. Außerdem ergibt sich aus diesen Erfahrungen, warum und wie ich meine eigene Würzburger Werkstatt anbiete und gestalte.

Darüber spreche ich im Audio:

  • DAS WISSEN DER KINDHEIT und ein Fernstudium, das zum Scheitern verurteilt war;
  • RANSCHLEICHEN und wie mir eine Kreative Schreibwerkstatt weiterhalf – auch wenn ich woandershin unterwegs war;
  • ERZÄHLEN, ein abgebrochener Krimi-Versuch und wie mich eine Themen-Werkstatt dennoch beflügelt hat;
  • AUTORIN WERDEN: Raustrauen, erste Erfolge und eine Projekt-Werkstatt, die noch heute nachwirkt;
  • AUTORIN SEIN: Buchverlag, Theater und der Austausch mit Profis.

Hier der Link zu Werkstätten und Menschen, die ich erwähne:

Wer möchte, kann die Folge auch als MP3 herunterladen: Download.

Für diejenigen, die lieber lesen als hören, fasse ich hier meine Erfahrungen mit Schreibwerkstätten zusammen:

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Schreibwerkstatt „Erzählen“ in Würzburg

Ich hatte die Idee schon eine ganze Weile mit mir herumgetragen, nun wird es konkret: Zwischen April und Juli 2017 biete ich im Coworking Space Würzburg (Veitshöchheimerstr. 14) eine Schreibwerkstatt rund um erzählende Texte an: Kurzgeschichten, Erzählungen und – je nach Bedarf – auch längere Schreibprojekte.

An fünf Samstagen treffen wir uns zur Besprechung der Ideen und Texte, zur Auseinandersetzung mit handwerklichen Aspekten sowie dem Prozess des Schreibens selbst und seinen Herausforderungen.

Termine:
1.4. | 29.4. | 20.5. | 24.6. | 22.7.2017, jeweils 10 – 18 Uhr.

Ausführliche Informationen zum Ablauf der Werkstatt, zu den Konditionen und zur Anmeldung finden sich hier:

Schreibwerkstatt ERZÄHLEN in Würzburg

Einge Fragen, die sich vielleicht stellen könnten, habe ich hier beantwortet und ergänze diese FAQs bei Bedarf weiter:

FAQ zur Schreibwerkstatt „Erzählen“

Und natürlich beantworte ich auch gerne Fragen per E-Mail: schreibwerkstatt@ulrike-schaefer.de.

Schließlich noch ein Hinweis: Wer sich frühzeitig entschließen kann, nämlich bis zum 26.2., erhält einen Frühbucher-Rabatt von 10% auf die Teilnahmegebühr. Ich bin ja sonst kein Marketing-Tier, aber in diesem Fall hat frühzeitige Buchung einen besonderen Wert für mich und auch für alle, die an der Werkstatt teilnehmen möchten. Woran das liegt, habe ich in den FAQ erläutert.

Nun freue ich mich über Interesse und natürlich auch darüber, wenn diese Ankündigung an Interessierte weitergeleitet wird. Und dann sehen wir uns ja vielleicht am – kein Aprilscherz: 1.4. zum ersten Werkstatt-Treffen.

 

Nürnberg, einmal anders

Preis der Nürnberger Kulturläden

Am Mittwoch, 1. Juni findet die Lesung, Endausscheidung und Verleihung zum 28. Literaturpreis der Nürnberger Kulturläden statt. Für mich eine schöne Gelegenheit, mich in der Textform „Festrede“ auszuprobieren und Preise zu verleihen – beides neu für mich. Und das auch noch in Nürnberg, wo ich immer wieder gerne bin. Ich freue mich aufs Wiedersehen mit den netten KUNO-Leuten und auf die Neubegegnung mit weiteren Literaturmenschen, vor allem natürlich auf die neun jungen AutorInnen und ihre Texte, die es ins Finale geschafft haben.

Informationen zur Veranstaltung finden sich hier:
www.kultur-nord.org/litpreis.html

Würzburg liest ein Buch 2016

Gerade läuft die zentrale Aktionswoche zu Jakob Wassermanns „Der Aufruhr um den Junker Ernst“. Weil ich mitten in einem Schreibprojekt stecke, beteilige ich mich diesmal nur hinter den Kulissen von „Würzburg liest ein Buch“ und kümmere mich dort um die Elektrik (Website, Newsletter und ein bisschen Twitter). Aber hier zumindest mein persönlicher Rückblick auf eine der Veranstaltungen sowie ein Ausblick auf eine weitere:

„Der Aufruhr um den Junker Ernst“ als Puppenspiel

Junker Ernst - PuppenspielDas Stück läuft zurzeit in der Theaterwerkstatt Würzburg. Ein Vorbericht in der Main-Post beschreibt die Entstehungsgeschichte, am Mittwoch habe ich die Premiere besucht. Unglaublich stark in jeder Hinsicht – die Kunstform „Puppenspiel“ überhaupt und die Art von Illusion, in die es mich als Zuschauerin hineinverführt. Die fantastische Art, wie Thomas Glasmeyer das „macht“ bzw. ist, denn er ist vollkommen Teil des Ganzen, in unterschiedlichster Funktion, mal Erzähler, mal Nebenfigur, mal beflissener Handlanger seiner eigenwilligen (Puppen-) Darsteller und mal völlig eins mit ihnen. Die Dramaturgie des Stücks von Thomas Lazarus und wie organisch darin Wassermanns Geschichte szenisch daherkommt. Die Sprache, die an Wassermann anklingt und zugleich direkter ist, ins Spiel der Figuren übertragen und für uns Heutige zugänglicher. Die theatrale Umsetzung mit Beleuchtung, Ton, Kulisse, die vielen kleinen, präzisen und stimmigen Details der Inszenierung. Großartig. Großes Dankeschön und heiße Empfehlung!

P.S.: Karl-Georg Rötter war auch sehr begeistert, wie man seinem Nachbericht in der Main-Post entnehmen kann.

Der Junker, die Dichterin, der Trommler

Foto: Judith Kinitz

Foto: Judith Kinitz

Am Samstag nehmen eine Dichterin und ein Trommler, nämlich Nora Gomringer und Philipp Scholz, den „Junker Ernst“ in ihre Mitte, und was dabei herauskommt, PENG! Darauf sind wir schon sehr gespannt! Hier ein Vorbericht zu ihrem Programm, das am Samstag um 18 Uhr in der Stadtbücherei zu sehen und zu hören ist. Ich habe die Freude, die beiden im Namen der AG Würzburg liest ein Buch an- und auf die Bühne zu moderieren, was soviel heißt wie: Hurra, ich hab schon eine Karte! Wer noch keine hat: Jetzt aber hopp! Reservieren, kaufen, freuen drauf und dann: PENG!

Gemeinsam lesen

Leserunde auf LovelyBooksJetzt kommt was Neues, jedenfalls für mich: Ich habe eine Leserunde zu „Nachts, weit von hier“ auf LovelyBooks angezettelt. Wie das geht – ungefähr so: Lesen und sich untereinander schreibend darüber austauschen. Fragen, Gedanken, Sachen.

Alles neu: Mein erstes Buch, meine erste Leserunde, meine erste – hupsa! – Verlosung. Das heißt, eigentlich verlost der Verlag, der netterweise 10 Freiexemplare zur Verfügung stellt.

Alles neu macht der – Oktober. Passt! Der Herbst war für mich schon immer prickelnd, ganz klar: Das ist meine Jahreszeit. Ich bin gespannt.

Das Buch ist da.

Ulrike Schäfer: Nachts, weit von hier. Erzählungen„Klar, kraftvoll, leise, präzise und abgründig schreibt Ulrike Schäfer von der Heimsuchung: sowohl von der Heimsuchung durch das Vergangene, als auch von der nimmermüden Suche des Menschen nach einem Heim als Sehnsuchtsort, einem Zuhause im Äußeren und im Inneren. Unbedingt lesenswert!“ Markus Orths

Mein Erzählband „Nachts, weit von hier“ ist heute erschienen. Ich freue mich und wünsche dem Buch viel Glück – auf dass es Leseleute findet, die sich ebenfalls darüber freuen!

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Vorabdruck aus „Nachts, weit von hier“ in Wortlaut 21

Wortlaut 21

Wortlaut 21

Einmal jährlich gibt KUNO (Literaturzentrum Nord) in Nürnberg die Literaturzeitschrift „Wortlaut“ heraus und stellt einen Überblick der aktuellen fränkischen Literaturproduktion vor. Die Ausgabe 21 ist soeben erschienen, wieder mit erfreulich vielen Beiträgen aus Würzburg.

Enthalten ist auch „Die Art, wie meine Mutter liebte“, ein Vorabdruck aus dem Erzählband „Nachts, weit von hier„, der am 24.8. bei Klöpfer & Meyer erscheint. Schön, wieder mit dabei zu sein!