Kategorie: Rückschau & Ausblick

Halbwegs monatlicher Überblick, was inzwischen geschah und was als nächstes kommt.

Da fliegt er, der Widder!

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Am 2. Juli feierte „Ein Widder mit Flügeln“ Premiere. Das Stück hat mich lange, lange begleitet, ebenso – leider unausweichlich beim Schreiben – die Zweifel, ob es gelingen kann. Nun zu erleben, wie der Widder im Wechselspiel mit dem Publikum vom Boden abhebt, war ungeheuer intensiv und beglückend.

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Mainz und Widder

Mainzer Buchmesse der Unabhängigen VerlageDer Juli beginnt für mich mit einem Mix aus Prosa und Theater, nämlich einer Lesung und einer Uraufführung:

Nachts, weit von hier

Am Freitag, 1. Juli lese ich um 18.45 Uhr auf der Mainzer Buchmesse der Unabhängigen Verlage, die dieses Jahr zum ersten Mal stattfindet, aus meinem Erzählband „Nachts, weit von hier“. Das Programm beginnt um 18 Uhr, und auch am Samstag gibt es weitere Veranstaltungen. Alles rund um die Messe, die in der Altmünsterkirche Mainz stattfindet, erfährt man auf mainzer-buchmesse.de.

Ein Widder mit Flügeln

IcEin Widder mit Flügeln (UA)h selbst bin am Samstag allerdings schon wieder zurück in Würzburg. Dort hat um 20 Uhr das Theaterstück „Ein Widder mit Flügeln“ Premiere, eine Koproduktion des Mainfranken Theaters und des Bürgerspitals. Letzteres feiert in diesem Jahr sein 700-jähriges Bestehen, und vor gut einem Jahr fragte mich Hermann Schneider, der damalige Intendant des Theaters, ob ich ein Stück zu diesem Anlass schreiben würde. Ich sagte zu, verbrachte ein reichliches Quäntchen (und mehr) Zeit mit Recherche, Gesprächen, Grübeln und Schreiben – und nun legt er los, der zusammengewürfelte Haufen von fünf Heutigen, und unternimmt binnen eineinhalb Stunden einen Ritt durch 700 Jahre Spitalgeschichte. Unterstützt werden die Fünf von einem Pianisten, einem Kellermeister (dem echten!) und dem Spitalchor (alias Bürgerchor des Mainfranken Theaters). Ort des Geschehens ist die Kelterhalle des Bürgerspitals.

Informationen zum Stück, zu Terminen und Kartenreservierung finden sich auf der Website des Mainfranken Theaters Würzburg. Weiteres zur Entstehung und Gestaltung ist in einem Vorbericht in der Main-Post nachzulesen. Gestern habe ich die erste Hauptprobe besucht und kann bestätigen: Da ist Strom drauf! Nun steigt die Spannung …

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Mond scheint Rudi

liTrio. Foto: Matthias Lauerbach.

liTrio – Ulrike Schäfer, Hanns Peter Zwißler, Martin Heberlein. Foto: Matthias Lauerbach.

Thomas Hähnlein

Thomas Hähnlein

Im Herbst hatte ich die Freude, auf Einladung von Chris Inken Soppa in Meersburg zu lesen, und morgen fahre ich wieder dorthin und kann bei der Meersburger Autorenrunde teilnehmen. So gastfreundlich ist man am Bodensee! Dort werde ich einige Kolleginnen und Kollegen wiedersehen, die ich vom jährlichen Treffen in Wangen kenne.

Ende Juni ist es dann wieder Zeit für liTrio: Unter dem Titel „Mond scheint Rudi“ präsentieren wir unser neues Programm, das sechste, und zwar am Freitag, 24. Juni in Würzburg und am Samstag, 25. Juni in Schweinfurt. Thomas Hähnlein wird uns mit dem Saxophon komplettieren. Details finden sich auch unter www.litrio.de.

 

Berlin im Mai

Stuttgart

Stuttgarter Schlossplatz. Letzte Vorbereitungen auf die Schreibwerkstatt.

Vor über zwanzig Jahren gründete Britta Gansebohm einen Literarischen Salon, der die Initialzündung gab für die neue Berliner Salonkultur. Am 12. Mai um 20.30 Uhr lädt sie wieder zu Lesung und Gespräch in die Z-Bar, und ich lese dort aus meinem Erzählband „Nachts, weit von hier“. Weitere Informationen gibt es unter www.salonkultur.de.

Nachzutragen ist noch, dass in der Literaturzeitschrift „Signum – Blätter für Literatur und Kritik“ der Text „Inselsommer“ als Auszug aus dem Buch erschienen ist. Und vorauszuschicken ist, dass ich am 1. Juni die Ehre habe, die Festrede beim 28. Literaturpreis der Nürnberger Kulturläden zu halten und die Preise zu verleihen.

Weitere Außen-Dinge stehen nicht an in den nächsten Wochen, was gut ist, denn: Es will was fertiggeschrieben sein. Ich sag nur: Theater.

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Osterpost

"Nachts, weit von hier" im ChickLit (Wien)

Im ChickLit (Wien), entdeckt von Gertraud Klemm, der Autorin von „Muttergehäuse“

Auf dem feinen Buchblog „Sätze & Schätze“ ist im März eine Rezension zu „Nachts, weit von hier“ erschienen, die mich ausgesprochen freut. Birgit Böllinger schreibt darin:

„Für mich sind die besten Geschichten immer jene, bei denen ein Geheimnis bleibt. Die ihr Eigenleben entwickeln. Denn Worte, so las ich neulich, werden nicht dazu gemacht, damit das Denken dazwischen keinen Platz hat. Den Platz gibt die Autorin ihren Lesern – und daher meine wärmste Empfehlung.“

Die vollständige Rezension ist auf „Sätze & Schätze“ nachzulesen. Eine ebenfalls erfreulich positive Besprechung findet sich außerdem auf FIXPOETRY.

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Ins Frühjahr hinein

infotaktZurzeit und noch für eine ganze Weile bin ich im Schreiben abgetaucht. Wie was wo, steht ungefähr hier, ansonsten ist über ungelegte Eier am besten zu schweigen, oder wie es Natalie Goldberg in Writing down the Bones ausdrückt (das ich nach langer Zeit gerade wieder einmal höre): Shut up and write.

Im März tauche ich aber gelegentlich auf, und zwar zunächst am 3.3. zur Lesung aus „Nachts, weit von hier“ in Nürnberg.

Am 11.-12.3 findet dann der erste Teil des Schreibworkshops „Erinnern, auswählen, gestalten“ in Stuttgart statt. Nachdem inzwischen einige Anfragen zur Werkstatt eingegangen sind, haben Astrid Braun vom Schriftstellerhaus und ich uns zu einer Erweiterung des Themas entschlossen, die hier nachzulesen ist. Dazu schreibe ich demnächst noch einmal separat.

Am 17. und 18.3. besuche ich – zum ersten Mal, man glaubt es kaum – die Leipziger Buchmesse und lese am Donnerstagabend im STEIN Café am Markt aus „Nachts, weit von hier“ und am Freitagmorgen auf der Messe. Davor, dazwischen und danach ist Wiedersehen mit Bekannten, Kolleginnen und Freunden angesagt, und natürlich freue ich mich auf die Begegnungen am Stand von Klöpfer & Meyer.

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Wiedersehen in Stuttgart

Hinschauen!Diese Stadt lässt mich nicht los, und das ist schön so. Meine Bindungen nach Stuttgart sind vielfältig, und so stehen im Februar und März zwei Termine bevor, die unabhängig voneinander initiiert und organisiert wurden, aber für mich ganz erstaunlich miteinander korrespondieren:

Am Mittwoch, den 3. Februar um 16 Uhr findet im Haus der Katholischen Kirche, Königstraße 7, eine Vernissage zur Ausstellung Hinschauen! oder Womit beginnt eigentlich Inklusion? statt. Die Ausstellung selbst ist vom 1.-27. Februar zu sehen. Gezeigt werden Porträts von Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung, fotografiert von Thomas Wagner.

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Flanieren

Vom Sommer, der vergangen ist. Neu-Guthendorf im Juli.

Im November sind zwei Rezensionen zu Nachts, weit von hier erschienen: im Buchblog Literaturen, den ich sehr schätze, und in der Buchwochen-Beilage der Stuttgarter Zeitung. Beides Anlass zu großer Freude, wie sich an den Zitaten unten ablesen lässt.

Ansonsten gerade Schreibvergrabenheit, aber am Samstag tauche ich mal auf und fahre nach Berlin, auf Einladung von Jutta Kümmel vom Kultursalon „Die Flaneure“. Dort wird die Geigerin Célia Schann spielen, und ich lese Geschichten aus dem Buch.

Sophie Weigand hat „Nachts, weit von hier“ übrigens auch in ihre Buchtipps für Weihnachten aufgenommen – nur so als Anregung …

„In jedem Leben gibt es irgendwann Begebenheiten von solcher Außerordentlichkeit, dass mit ihnen und in ihrer Folge eine neue Zeitrechnung beginnt. Ulrike Schäfer spürt in ihren zarten Erzählungen diesen Bruchstellen nach. Ein tolles und lohnenswertes Erzähldebüt abseits aller Bestsellerlisten!“ Sophie Weigand, Buchhändlerin, literatourismus.net

„Ihr klarer Schreibstil braucht keine Spezialeffekte, um leise und eindringlich von der Sehnsucht und dem Suchen, von dir und mir zu erzählen. Ein großartiger Erzählband!“ Stuttgarter Zeitung, 11.11.2015

Novemberlesen

Ulrike SchäferIn Kürze notiert, mit Links auf weitere Informationen:

Am 15. und 22.11., jeweils ein Sonntag, stelle ich meinen Erzählband „Nachts, weit von hier“ beim Literaturfrühstück der Buchhandlung Knodt in Würzburg vor. Dazwischen, am Freitag, 20.11., lese ich daraus in Güntersleben, und am Donnerstag, 26.11. laden Pauline Füg, Tobi Heyel und ich wieder zur Lesebühne „Großraumdichten & Kleinstadtgeschichten“ ins Theater am Neunerplatz in Würzburg.

Ein kleiner Winter-Ausblick noch: Am Samstag, den 12. Dezember fährt mein Büchlein nach Berlin und nimmt mich mit, und zwar in den Kultursalon „Die Flaneure“. Musikalisch ergänzt wird der Abend von Célia Schann.

Ein kleiner Herbstrückblick

Ulrike Schäfer mit "Nachts, weit von hier" auf der Frankfurter Buchmesse

Foto: Annette Maria Rieger

Ja, es geht: Leise Geschichten auf einer lauten Messe. Getestet auf der Leseinsel der Unabhängigen Verlage in Frankfurt, die überhaupt nicht einsam war und auf der eine erstaunlich konzentrierte Atmosphäre herrschte, bei all dem Rauschen um uns herum. Für den Rest des Tages hatte ich auch ein schönes Zuhause: den Verlagsstand, zu dem es mich nach einigen Ausflügen und Treffen immer wieder hinzog.

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