Meine Klassikerin

Bücher von Marie Luise Kaschnitz

Ein großes Dankeschön an Birgit Böllinger und ihren wunderbaren Literaturblog Sätze & Schätze: Sie hat mich gefragt, ob ich einen Beitrag in ihrer Reihe Mein Klassiker  schreiben möchte. Eine gute Gelegenheit für ein längst überfälliges weiteres Dankeschön: an Marie Luise Kaschnitz.

#MeinKlassiker (29): „Ich wollte nur mal Danke sagen“ – Ulrike Schäfer über Marie Luise Kaschnitz

Bücher von Marie Luise Kaschnitz

Wer Sätze & Schätze noch nicht kennt: Es lohnt sich sehr, sich dort umzusehen und weiterzulesen!

Gelika in Rumänien

Noul Literator

erostepost 53Das Jahr schließt mit Lyrik-Export nach Österreich und Gelika in Rumänien: Ich hatte mich ja lange nicht getraut, meine gelegentlichen gedichteartigen Experimente wirklich als Gedichte zu bezeichnen. Erfreulicherweise machen das aber andere, und auch noch Leute, die sich mit sowas auskennen. Jetzt gibt es drei dieser – nun ja: Gedichte – sogar gedruckt, und zwar in der österreichischen Literaturzeitschrift erostepost (Ausgabe 53). Wenn das keine Ermutigung ist, gedichteartig weiterzuexperimentieren.

Noul LiteratorDie Kurzgeschichte „Gelika entdeckt die Liebe“ aus dem Erzählband wiederum gibt es jetzt auch in rumänischer Sprache zu lesen, und zwar in der Literaturzeitschrift „Noul Literator“. Ein Riesen-Dankeschön an die Autorin Ioana Heidel, die alles vermittelt und „Gelika“ ins Rumänische übersetzt hat! Dank auch an die Redaktion von Noul Literator, die vom begehrten Platz kurzerhand mehr zur Verfügung gestellt hat als ursprünglich geplant und so den Abdruck des vollständigen Textes ermöglicht hat.

Im Januar geht es mit Lesungen in Würzburg und Berlin weiter: Am 12. und 24.1. beim Literarischen Neujahrsempfang und der Neujahrslesung des Autorenkreises Würzburg und am 28.1. zusammen mit dem Musiker Hermann Schink im Berliner „Salon auf der Roten Insel“.

Das Wichtigste zuletzt, nämlich ein Hinweis auf die Aktion „Bücher, nicht Boote“, für die ich im Oktober meinen Erzählband in verschiedene Richtungen verschickt hatte. Unter dem Link unten findet man alle Informationen und Möglichkeiten, sich zu beteiligen. Die Aktion läuft noch, Bücherspenden von Autor*innen sind weiterhin willkommen:

Bücher, nicht Boote

liTrio, Salzburg, großraum

Schnell noch, bevor Morgen schon wieder Gestern ist: Am Montag, 21.11. gibt’s ein Wiedersehen in Salzburg mit den netten Leuten von der erostepost-Redaktion, denn zur Präsentation der neuen Ausgabe dieser Zeitschrift lesen Michael Ziegelwagner und ich aus unseren Büchern: Er aus „Der aufblasbare Kaiser“ (nominiert für den Deutschen Buchpreis 2014!) und ich aus „Nachts, weit von hier!. Weitere Informationen auf der Website des Literaturhauses Salzburg.

Großraumdichten & KleinstadtgeschichtenAm Donnerstag, 24.11. lädt dann die Lesebühne „Großraumdichten & Kleinstadtgeschichten“ wieder ins Würzburger Cairo. Die Stammbesetzung besteht wie immer aus Pauline Füg, Tobi Heyel und meiner Wenigkeit, Gäste sind diesmal die österreichische Slammerin Agnes Meier, der Würzburger Schauspieler Daniel Klein sowie der kreative Kopf hinter der Kunstfigur Angelo Sommerfeld. Weitere Infos auf der Cairo-Website.

Und schließlich noch eine feine Nachlese von liTrio, also Martin Heberlein, Hanns Peter Zwißler und mir: Zusammen mit dem Musiker Philipp Schiepek haben wir letzten Freitag noch einmal unser diesjähriges Programm „Mond scheint Rudi“ präsentiert. Hier gibt’s ein kleines Video vom Abend:

Dank an Mara und Gerd Michel dafür und für ihre Gastfreundschaft im schönen Kunsthaus sowie an alle Gäste fürs Dasein! Wir kommen 2017 wieder, der Termin steht sogar schon fest: Freitag, 20. Oktober. Zunächst aber graben wir uns winterschlafmäßig ein, bedecken uns mit Blättern und hecken das neue Programm aus.

Foto: Gerd Michel

liTrio im Kunsthaus Michel. Foto: Gerd Michel

 

Herbstpost

Hanns Peter Zwißler, Martin Heberlein, Ulrike Schäfer. Foto: Matthias Lauerbach.

Hanns Peter Zwißler, Martin Heberlein, Ulrike Schäfer. Foto: Matthias Lauerbach.

Wer das diesjährige liTrio-Programm „Mond scheint Rudi“ bisher verpasst hat, für den gibt es gute Nachrichten: In Würzburg präsentieren wir es noch einmal am 11. November im Kunsthaus Michel, musikalisch unterstützt diesmal von Philipp Schiepek. Informationen finden sich auf www.litrio.de.

Zuvor, am 30. Oktober, trete ich zusammen mit meinen Kolleginnen Ninia Binias, Odile Kennel und Christine Lehmann bei einer Veranstaltung des Leipziger Literarischen Herbsts auf, zunächst lesend und anschließend diskutierend auf dem Podium mit Prof. Ilse Nagelschmidt. Die Präsenz von Autorinnen im literarischen und gesellschaftlichen Diskurs ist unser Thema. Zu dieser Präsenz, besser gesagt zu seltsamen Abwesenheiten, hatte ich 2015 ein paar Gedanken und Erfahrungen anlässlich des Weltfrauentages festgehalten. Ich bin gespannt auf den Austausch und die Diskussion in Leipzig. Weitere Informationen zur Veranstaltung, die von der Autorinnenvereinigung ausgerichtet wird, finden sich im Programm zum Leipziger Literarischen Herbst.

Zurück zu erfreulichen Anwesenheiten: Vor gut einem Jahr ist mein Erzählband „Nachts, weit von hier“ erschienen, und im September war eine sehr positive Rezension in der Heilbronner Stimme zu lesen. Wenn das kein schöner Abschluss dieser Herbstpost ist! Hier ein Auszug:

„Schäfers stille Prosaminiaturen bestechen. Kein Wort zu viel, manches bleibt in der Schwebe. Abgründiges blitzt auf, wenn Kippmomente sich im Alltag plötzlich einstellen. Zugleich aber erhält Alltägliches auch Glanz, erscheint in einem anderen Licht. Jedoch nie grell, nie plakativ, eher zart, empathisch, vielfach wunderbar im besten Sinne des Wortes.“ Anton Philipp Knittel, Heilbronner Stimme

Septemberfarben

Colours of Two

Colours of Two

Der Herbst ist (Vor-)lesezeit, und die Saison beginnt für mich dieses Jahr  in Höchberg. Dort lese ich am 29.9. um 19.30 Uhr in der Bibliothek aus meinem Erzählband „Nachts, weit von hier“. Musikalisch ergänzt und komplettiert wird der Abend von „Colours of Two“, namentlich Thomas Hähnlein (Jazz-Saxofon) und Philipp Schiepek (Gitarre). Wir sind schon bei der Buchpremiere gemeinsam aufgetreten und freuen uns auf die Wiederholung, diesmal mit abgewandeltem Programm. Weitere Informationen finden sich auf der Website der Bibliothek.

Weiterlesen

Wörter, Wörter

Denen gewidmet, die
Bindfaden
zum ersten Mal sagten und Anrainer,
Kurzwaren und fidel oder Fadenschein.
Mondsichel und Alabaster,
Lüster,
lupenrein oder
Tender.

Zaungast,
Verlangen (grundlos),
Botengänge (vergebens),
Kuhle, Untiefe und
Gemüt.

Zu schweigen von
Ja, Nein,
Aber und Doch, Koch-
nische und Verkehr, Gegen-
gerade und Fremde.

Gewidmet denen, die suchten und fanden,
was fast, aber nicht ganz
genau das meint,
was zu sagen wäre noch lange, lange
vor Erreichen des Meeresbodens.

Meer

Nachlese vor der Sommerpause

Das Frühjahr ging in den Sommer über, und alles flog. Hier ein paar Dinge gerade noch so am Rockzipfel festgehalten, bevor sie ganz verschwunden sind:

Salon in Bildern

Schön war’s in Berlin im Mai! Unten einige Fotos, mit Dank nochmals an meine Gastgeberin Britta Gansebohm für die Einladung in ihren Literarischen Salon und an die Gäste für den intensiven Abend:

Bruchland

Die Jünger Jesu

Die Decke – nach der gerechten Umverteilung (hier von der Würzburger Aufführung 2015)

So heißt ein Schultheaterstück, das Sabine Bräuning geschrieben und im Juli mit SchülerInnen der Waldorfschule Esslingen aufgeführt hat, sowohl in der Schule als auch an der Württembergischen Landesbühne Esslingen. Das Stück basiert auf meiner Bühnenfassung „Die Jünger Jesu“ nach Leonhard Frank und entstand mit freundlicher Unterstützung des Aufbau Verlags, Berlin. Leider konnte ich die Aufführung nicht besuchen, aber dass sie ein großer Erfolg war, darauf weist nicht zuletzt eine Rezension in der Eßlinger Zeitung hin:

„Mit begeistertem Applaus bedankten sich die Zuschauer bei den Darstellern für die fabelhaft gemeisterte Aufführung. Die Spielleiterin Sabine Bräuning brachte die Brisanz des Themas zum Abschluss auf den Punkt: ‚Das war eine schwierige Fahrt, die einen in dieser immer chaotischer werdenden Welt gnadenlos ins Heute wirft.'“Eßlinger Zeitung,7.7.16

Ich gratuliere allen Beteiligten und freue mich sehr, dass sie Franks Geschichte „vom Menschsein in finsteren Zeiten“ (so der Titel der Rezension) auf die Bühne und in unsere Gegenwart getragen haben, wo wir sie gut gebrauchen können.

Update: Den Bericht in der Esslinger Zeitung kann man online auf der Website der Waldorfschule nachlesen. Und hier noch einige Fotos von der Aufführung:

Weiterlesen

Da fliegt er, der Widder!

Featured Video Play Icon

Am 2. Juli feierte „Ein Widder mit Flügeln“ Premiere. Das Stück hat mich lange, lange begleitet, ebenso – leider unausweichlich beim Schreiben – die Zweifel, ob es gelingen kann. Nun zu erleben, wie der Widder im Wechselspiel mit dem Publikum vom Boden abhebt, war ungeheuer intensiv und beglückend.

Weiterlesen

Mainz und Widder

Mainzer Buchmesse der Unabhängigen VerlageDer Juli beginnt für mich mit einem Mix aus Prosa und Theater, nämlich einer Lesung und einer Uraufführung:

Nachts, weit von hier

Am Freitag, 1. Juli lese ich um 18.45 Uhr auf der Mainzer Buchmesse der Unabhängigen Verlage, die dieses Jahr zum ersten Mal stattfindet, aus meinem Erzählband „Nachts, weit von hier“. Das Programm beginnt um 18 Uhr, und auch am Samstag gibt es weitere Veranstaltungen. Alles rund um die Messe, die in der Altmünsterkirche Mainz stattfindet, erfährt man auf mainzer-buchmesse.de.

Ein Widder mit Flügeln

IcEin Widder mit Flügeln (UA)h selbst bin am Samstag allerdings schon wieder zurück in Würzburg. Dort hat um 20 Uhr das Theaterstück „Ein Widder mit Flügeln“ Premiere, eine Koproduktion des Mainfranken Theaters und des Bürgerspitals. Letzteres feiert in diesem Jahr sein 700-jähriges Bestehen, und vor gut einem Jahr fragte mich Hermann Schneider, der damalige Intendant des Theaters, ob ich ein Stück zu diesem Anlass schreiben würde. Ich sagte zu, verbrachte ein reichliches Quäntchen (und mehr) Zeit mit Recherche, Gesprächen, Grübeln und Schreiben – und nun legt er los, der zusammengewürfelte Haufen von fünf Heutigen, und unternimmt binnen eineinhalb Stunden einen Ritt durch 700 Jahre Spitalgeschichte. Unterstützt werden die Fünf von einem Pianisten, einem Kellermeister (dem echten!) und dem Spitalchor (alias Bürgerchor des Mainfranken Theaters). Ort des Geschehens ist die Kelterhalle des Bürgerspitals.

Informationen zum Stück, zu Terminen und Kartenreservierung finden sich auf der Website des Mainfranken Theaters Würzburg. Weiteres zur Entstehung und Gestaltung ist in einem Vorbericht in der Main-Post nachzulesen. Gestern habe ich die erste Hauptprobe besucht und kann bestätigen: Da ist Strom drauf! Nun steigt die Spannung …

Merken

Merken

Merken

Merken

Mond scheint Rudi

liTrio. Foto: Matthias Lauerbach.

liTrio – Ulrike Schäfer, Hanns Peter Zwißler, Martin Heberlein. Foto: Matthias Lauerbach.

Thomas Hähnlein

Thomas Hähnlein

Im Herbst hatte ich die Freude, auf Einladung von Chris Inken Soppa in Meersburg zu lesen, und morgen fahre ich wieder dorthin und kann bei der Meersburger Autorenrunde teilnehmen. So gastfreundlich ist man am Bodensee! Dort werde ich einige Kolleginnen und Kollegen wiedersehen, die ich vom jährlichen Treffen in Wangen kenne.

Ende Juni ist es dann wieder Zeit für liTrio: Unter dem Titel „Mond scheint Rudi“ präsentieren wir unser neues Programm, das sechste, und zwar am Freitag, 24. Juni in Würzburg und am Samstag, 25. Juni in Schweinfurt. Thomas Hähnlein wird uns mit dem Saxophon komplettieren. Details finden sich auch unter www.litrio.de.