Herbst-Aussichten

Nun schwelt der August, und später dann, am 8. September, lese ich auf Einladung der Gilde Giemaul in der Schulzenmühle in Heidingsfeld Geschichten aus meinem Buch „Nachts, weit von hier“ sowie aktuelle Lyrik und Prosa. Hier finden sich Informationen zur Veranstaltung, bei der auch diverse Leckerein gereicht werden: gildegiemaul.de.

Am 30. September starte ich dann mit der zweiten Schreibwerkstatt ERZÄHLEN in Würzburg, diesmal als Intensivwerkstatt in kleiner Runde. Hier geht’s zu den Details: ulrike-schaefer.de/events/schreibwerkstatt-erzaehlen-2/

Und schließlich steht am 3. Oktober ein Sonderprogramm von liTrio auf dem Terminzettelchen, und zwar in Güntersleben. „Kuckuck ruft Romeo“ heißt das Programm, alles Weitere hier: ulrike-schaefer.de/events/literatur-jazz-mit-litrio/.

Jetzt lassen wir ihn aber erst mal weiterschwelen: den August.

Theater, Autoren & Co.

Schnell noch, bevor Morgen schon wieder Gestern ist: Am Sonntag, 18. Juni gibt’s im Rahmen des „Writer’s Club“ des Mainfranken Theaters Würzburg um 11 Uhr einen Vortrag von Lothar Kittstein und um 13 Uhr eine Podiumsdiskussion, an der ich teilnehme. Einzelheiten stehen in der Pressemeldung des Theaters. Ich bin selbst schon gespannt und freue mich auf die Veranstaltung – wenn ich auch gedanklich gerade noch etwas fern bin, nämlich in den finnischen Wäldern, frisch zurück und verraucht vom Holzfeuer, Vogelrufe im Ohr …

Literatur & Jazz mit liTrio

Foto: Gerd Michel

Am 19. und 20. Mai gibt’s das aktuelle Jahresprogramm von liTrio mit dem Titel „Amsel pfeift Kuckuck“ erstmals in Würzburg und Schweinfurt zu sehen und zu hören: Hanns Peter Zwißler und ich präsentieren neue Prosa und Lyrik. Martin Heberlein führt durch den Abend und spöttelt sich durch die Weltliteratur. Thomas Hähnlein würzt mit einer kräftigen Prise Jazz-Saxofon nach.

 

Thomas Hähnlein

Freitag, 19. Mai 2017, 20 Uhr (Einlass: 19.30 Uhr)
Tiepolo-Keller, Innerer Graben 22, 97070 Würzburg.
Eintritt: 8 Euro, ermäßigt: 5 Euro.
Reservierung: info@litrio.de.

Samstag, 20. Mai 2017, 19.30 Uhr (Einlass: 19 Uhr)
Schrotturmkeller, Petersgasse 10, 97421 Schweinfurt
Eintritt: 10 Euro, ermäßigt: 7 Euro.
Reservierung: Tel. 09721 / 97432 (Familie Paul).

Wir freuen uns über Förderung der Lesungen durch die Stadt Würzburg, den Bezirk Unterfranken und das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst.

Podcast, Werkstatt und Berlin-Aschaffenburg

Podcast "Ulrike Schäfer über Schreiben"Nun habe ich kurzerhand einen Podcast eingerichtet und das gestrige Audio „Was bisher geschah – und was das mit Schreibwerkstätten zu tun hat“ als Episode 0 reingestellt – batsch. Das ist bestimmt alles unfassbar dilettantisch, aber – vorhanden! Das Weitere wird sich finden.

Was noch? Die Würzburger Schreibwerkstatt füllt sich, und darüber freue ich mich sehr! Es wird eine spannende Mischung, das ist jetzt schon absehbar. Bis zum 26. Februar gilt noch der Frühbucher-Rabatt von 10%. Inzwischen haben mich einige Fragen erreicht, die ich in den FAQ zur Werkstatt beantworte.

Ende Januar sind Hermann Schink und ich im feinen Salon auf der Roten Insel in Berlin Schöneberg aufgetreten und haben uns u. a. an Musik-Text-Verwebungen versucht. Das hat uns so viel Freude bereitet, dass wir versuchen wollen, das Programm andernorts noch einmal aufzuführen – hoffen wir, dass es gelingt.

Plakat zur VS-VeranstaltungSchließlich ein Ausblick auf den März: Unter dem Titel „Ende der Privatheit. Brauchen wir eine neue Reformation?“ veranstaltet der Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (VS) am 10.3. eine Diskussionsrunde in Aschaffenburg, an der ich teilnehme. Wir sprechen über den Einfluss der Digitalisierung auf Gesellschaft und Kultur, auf Sprache und Bilder und unsere Haltung zur Welt.

Vielleicht sehen wir uns ja an diesem oder einem anderen Ort, ich würde mich freuen. Einstweilen warten wir behutsam auf den Frühling …

Was bisher geschah – und was das mit Schreibwerkstätten zu tun hat

Mikrofon

Ab April biete ich eine Schreibwerkstatt in Würzburg an. Im Audio versuche ich meinen eigenen – zugegeben: verschlungenen! – Weg zu beschreiben, auf dem ich mich ans Schreiben herangetastet habe, und zwar mit dem Fokus darauf, welche Schreibwerkstätten ich selbst besucht habe und in welchen Phasen mir welche Arten von Werkstätten weitergeholfen haben – oder eben nicht.

Vielleicht erkennt sich die eine oder der andere wieder und findet für sich selbst Anregungen. Außerdem ergibt sich aus diesen Erfahrungen, warum und wie ich meine eigene Würzburger Werkstatt anbiete und gestalte.

Darüber spreche ich im Audio:

  • DAS WISSEN DER KINDHEIT und ein Fernstudium, das zum Scheitern verurteilt war;
  • RANSCHLEICHEN und wie mir eine Kreative Schreibwerkstatt weiterhalf – auch wenn ich woandershin unterwegs war;
  • ERZÄHLEN, ein abgebrochener Krimi-Versuch und wie mich eine Themen-Werkstatt dennoch beflügelt hat;
  • AUTORIN WERDEN: Raustrauen, erste Erfolge und eine Projekt-Werkstatt, die noch heute nachwirkt;
  • AUTORIN SEIN: Buchverlag, Theater und der Austausch mit Profis.

Hier der Link zu Werkstätten und Menschen, die ich erwähne:

Wer möchte, kann die Folge auch als MP3 herunterladen: Download.

Für diejenigen, die lieber lesen als hören, fasse ich hier meine Erfahrungen mit Schreibwerkstätten zusammen:

Weiterlesen

Schreibwerkstatt „Erzählen“ in Würzburg

Ich hatte die Idee schon eine ganze Weile mit mir herumgetragen, nun wird es konkret: Zwischen April und Juli 2017 biete ich im Coworking Space Würzburg (Veitshöchheimerstr. 14) eine Schreibwerkstatt rund um erzählende Texte an: Kurzgeschichten, Erzählungen und – je nach Bedarf – auch längere Schreibprojekte.

An fünf Samstagen treffen wir uns zur Besprechung der Ideen und Texte, zur Auseinandersetzung mit handwerklichen Aspekten sowie dem Prozess des Schreibens selbst und seinen Herausforderungen.

Termine:
1.4. | 29.4. | 20.5. | 24.6. | 22.7.2017, jeweils 10 – 18 Uhr.

Ausführliche Informationen zum Ablauf der Werkstatt, zu den Konditionen und zur Anmeldung finden sich hier:

Schreibwerkstatt ERZÄHLEN in Würzburg

Einge Fragen, die sich vielleicht stellen könnten, habe ich hier beantwortet und ergänze diese FAQs bei Bedarf weiter:

FAQ zur Schreibwerkstatt „Erzählen“

Und natürlich beantworte ich auch gerne Fragen per E-Mail: schreibwerkstatt@ulrike-schaefer.de.

Schließlich noch ein Hinweis: Wer sich frühzeitig entschließen kann, nämlich bis zum 26.2., erhält einen Frühbucher-Rabatt von 10% auf die Teilnahmegebühr. Ich bin ja sonst kein Marketing-Tier, aber in diesem Fall hat frühzeitige Buchung einen besonderen Wert für mich und auch für alle, die an der Werkstatt teilnehmen möchten. Woran das liegt, habe ich in den FAQ erläutert.

Nun freue ich mich über Interesse und natürlich auch darüber, wenn diese Ankündigung an Interessierte weitergeleitet wird. Und dann sehen wir uns ja vielleicht am – kein Aprilscherz: 1.4. zum ersten Werkstatt-Treffen.

 

Meine Klassikerin

Bücher von Marie Luise Kaschnitz

Ein großes Dankeschön an Birgit Böllinger und ihren wunderbaren Literaturblog Sätze & Schätze: Sie hat mich gefragt, ob ich einen Beitrag in ihrer Reihe Mein Klassiker  schreiben möchte. Eine gute Gelegenheit für ein längst überfälliges weiteres Dankeschön: an Marie Luise Kaschnitz.

#MeinKlassiker (29): „Ich wollte nur mal Danke sagen“ – Ulrike Schäfer über Marie Luise Kaschnitz

Bücher von Marie Luise Kaschnitz

Wer Sätze & Schätze noch nicht kennt: Es lohnt sich sehr, sich dort umzusehen und weiterzulesen!

Gelika in Rumänien

Noul Literator

erostepost 53Das Jahr schließt mit Lyrik-Export nach Österreich und Gelika in Rumänien: Ich hatte mich ja lange nicht getraut, meine gelegentlichen gedichteartigen Experimente wirklich als Gedichte zu bezeichnen. Erfreulicherweise machen das aber andere, und auch noch Leute, die sich mit sowas auskennen. Jetzt gibt es drei dieser – nun ja: Gedichte – sogar gedruckt, und zwar in der österreichischen Literaturzeitschrift erostepost (Ausgabe 53). Wenn das keine Ermutigung ist, gedichteartig weiterzuexperimentieren.

Noul LiteratorDie Kurzgeschichte „Gelika entdeckt die Liebe“ aus dem Erzählband wiederum gibt es jetzt auch in rumänischer Sprache zu lesen, und zwar in der Literaturzeitschrift „Noul Literator“. Ein Riesen-Dankeschön an die Autorin Ioana Heidel, die alles vermittelt und „Gelika“ ins Rumänische übersetzt hat! Dank auch an die Redaktion von Noul Literator, die vom begehrten Platz kurzerhand mehr zur Verfügung gestellt hat als ursprünglich geplant und so den Abdruck des vollständigen Textes ermöglicht hat.

Im Januar geht es mit Lesungen in Würzburg und Berlin weiter: Am 12. und 24.1. beim Literarischen Neujahrsempfang und der Neujahrslesung des Autorenkreises Würzburg und am 28.1. zusammen mit dem Musiker Hermann Schink im Berliner „Salon auf der Roten Insel“.

Das Wichtigste zuletzt, nämlich ein Hinweis auf die Aktion „Bücher, nicht Boote“, für die ich im Oktober meinen Erzählband in verschiedene Richtungen verschickt hatte. Unter dem Link unten findet man alle Informationen und Möglichkeiten, sich zu beteiligen. Die Aktion läuft noch, Bücherspenden von Autor*innen sind weiterhin willkommen:

Bücher, nicht Boote

liTrio, Salzburg, großraum

Schnell noch, bevor Morgen schon wieder Gestern ist: Am Montag, 21.11. gibt’s ein Wiedersehen in Salzburg mit den netten Leuten von der erostepost-Redaktion, denn zur Präsentation der neuen Ausgabe dieser Zeitschrift lesen Michael Ziegelwagner und ich aus unseren Büchern: Er aus „Der aufblasbare Kaiser“ (nominiert für den Deutschen Buchpreis 2014!) und ich aus „Nachts, weit von hier!. Weitere Informationen auf der Website des Literaturhauses Salzburg.

Großraumdichten & KleinstadtgeschichtenAm Donnerstag, 24.11. lädt dann die Lesebühne „Großraumdichten & Kleinstadtgeschichten“ wieder ins Würzburger Cairo. Die Stammbesetzung besteht wie immer aus Pauline Füg, Tobi Heyel und meiner Wenigkeit, Gäste sind diesmal die österreichische Slammerin Agnes Meier, der Würzburger Schauspieler Daniel Klein sowie der kreative Kopf hinter der Kunstfigur Angelo Sommerfeld. Weitere Infos auf der Cairo-Website.

Und schließlich noch eine feine Nachlese von liTrio, also Martin Heberlein, Hanns Peter Zwißler und mir: Zusammen mit dem Musiker Philipp Schiepek haben wir letzten Freitag noch einmal unser diesjähriges Programm „Mond scheint Rudi“ präsentiert. Hier gibt’s ein kleines Video vom Abend:

Dank an Mara und Gerd Michel dafür und für ihre Gastfreundschaft im schönen Kunsthaus sowie an alle Gäste fürs Dasein! Wir kommen 2017 wieder, der Termin steht sogar schon fest: Freitag, 20. Oktober. Zunächst aber graben wir uns winterschlafmäßig ein, bedecken uns mit Blättern und hecken das neue Programm aus.

Foto: Gerd Michel

liTrio im Kunsthaus Michel. Foto: Gerd Michel